Moab nach Bluff ist auf der Karte nur eine einfache Verbindung über die US-191. Spannend wird die Strecke aber durch die Abstecher: The Needles im Canyonlands National Park, Newspaper Rock, Natural Bridges, Moki Dugway, Muley Point, Goosenecks und Valley of the Gods.
Wichtig ist die richtige Auswahl. Wer alles einbauen will, braucht eher einen sehr langen Reisetag oder eine zusätzliche Nacht. Wer entspannt unterwegs sein möchte, entscheidet sich für eine klare Variante: direkt nach Bluff, Abstecher zu The Needles oder die große Schleife über Cedar Mesa und Moki Dugway.
Moab ist die wichtigste Outdoor-Basis im Südosten Utahs. Arches, Canyonlands, Dead Horse Point, Colorado River und Offroad-Routen brauchen gute Planung.
Moab ist einer der wichtigsten Roadtrip-Orte in Utah. Arches, Canyonlands, Dead Horse Point, Offroad-Touren, Restaurants und viele Unterkünfte machen die Stadt zu einer guten Basis. Für die Fahrt nach Bluff solltest du aber früh entscheiden, ob du nur weiterfahren oder unterwegs noch größere Abstecher einbauen willst.
Arches und Canyonlands solltest du nicht nebenbei in diese Strecke quetschen. Wenn du beide Parks sehen möchtest, plane sie besser als eigene Moab-Tage.
Plane deinen Besuch im Arches National Park mit Infos zu Eintritt, Delicate Arch, Devils Garden, Windows Section, Fiery Furnace, Moab, Camping und Hitze.
Plane deinen Besuch im Canyonlands National Park mit Infos zu Island in the Sky, The Needles, The Maze, Horseshoe Canyon, Moab, Camping, Permits und Wetter.
Wenn du Moab Richtung Süden verlässt, ist die erste Etappe bewusst unkompliziert. Die US-191 ist gut ausgebaut und bringt dich schnell in die offene Landschaft südlich der Stadt. Kleine Stopps sind möglich, aber du solltest dir nicht schon am Anfang den ganzen Tag zerlegen.
Hole N The Rock ist eine private Roadside Attraction südlich von Moab mit Felsenhaus, kurzer Führung, Souvenirshops und Petting Zoo.
Hole N" The Rock ist ein skurriler kurzer Stopp direkt an der Straße: Felsenhaus, Souvenircharakter, Fotomotiv. Es ist kein Naturhighlight im engeren Sinn, aber als kurze Pause zwischen Moab und Wilson Arch durchaus passend.
Der wichtigste einfache Stopp dieser Etappe ist der Wilson Arch. Der Bogen liegt direkt an der US-191 und ist vom Highway aus gut sichtbar. Wer nur ein paar Minuten Zeit hat, bleibt unten; wer kurz kraxeln möchte, kann näher an den Arch heran. Bei Hitze und Wind trotzdem nicht unterschätzen: Der Aufstieg ist kurz, aber sandig und offen.
Wilson Arch liegt direkt an der US-191 südlich von Moab und ist ein kostenloser, kurzer Stopp mit steilem Aufstieg zum Sandsteinbogen.
Nach dem Wilson Arch führt die US-191 weiter Richtung Monticello und Blanding. Die Strecke ist einfach zu fahren, aber die Entfernungen wirken im Südosten Utahs schnell kürzer, als sie sich anfühlen. Tankstellen, Essen und Schatten sind nicht an jeder Ecke selbstverständlich.
Church Rock ist eine markante Felsformation an der US-191 nahe Monticello. Der direkte Zugang liegt auf Privatland, der Stopp bleibt daher kurz.
Church Rock ist ein schneller Fotostopp an der Strecke. Von hier zweigt auch die UT-211 Richtung Newspaper Rock und Needles District ab. Wenn du diesen Abstecher machst, wird aus der einfachen Weiterfahrt ein eigener Programmpunkt.
Monticello ist praktisch für Tanken, kurze Pause und als ruhigerer Übernachtungsort, wenn Moab zu teuer oder voll ist. Für die meisten Roadtrips ist Monticello aber eher Versorgungsstopp als Hauptziel.
Zwischen Monticello und Blanding lohnt sich ein Blick auf die Abajo Mountains, wenn Wetter und Zeit passen. Längere Backways, abgelegenere Ruinen und Dirt Roads solltest du nur fahren, wenn du Fahrzeug, Versicherung, Wetter und Navigation realistisch einschätzen kannst.
In Blanding erwartet dich ein kleiner, aber kulturell reicher Ort, der verschiedene Museen und historische Stätten bietet. Hier kannst du mehr über die Geschichte der Ureinwohner und die Pionierzeit in dieser Gegend erfahren.
Wenn du dich für Archäologie interessierst, plane lieber ein Museum oder einen offiziellen, gut ausgeschilderten Ort ein, statt sensible Ruinen über unklare Dirt Roads zu suchen. Viele Orte sind kulturell empfindlich und verdienen Respekt.
Plane Blanding als ruhige Basis im Südosten Utahs: Edge of the Cedars, Bears Ears, Natural Bridges, Cedar Mesa, Butler Wash, Mule Canyon und Route zwischen Moab und Bluff.
Blanding ist eine gute Zwischenstation, wenn du am nächsten Tag Natural Bridges, Bears Ears, Hovenweep oder Monument Valley ansteuern willst. Für eine direkte Fahrt nach Bluff reicht ein kurzer Stopp.
Der Abstecher zu The Needles ist großartig, aber zeitintensiv. Laut National Park Service ist die UT-211 die einzige asphaltierte Straße in diesen Bereich von Canyonlands. Von der US-191 sind es rund 35 Meilen bis The Needles; hin und zurück kostet dich der Abstecher also schnell mehrere Stunden, bevor du überhaupt wanderst.
Unterwegs liegt Newspaper Rock, einer der besten kurzen Stopps der Region. Die Felswand mit Petroglyphen liegt direkt an der UT-211 und braucht nicht viel Zeit, wirkt aber deutlich stärker, wenn du sie nicht nur als Foto abhakst.
Petroglyphen und Ruinen nie berühren, nicht beklettern und nicht mit Wasser oder Kreide "sichtbarer" machen. Auch wenn andere es tun: Es zerstört echte Geschichte.
Newspaper Rock ist ein kurzer, kostenloser Stopp an der UT-211 mit hunderten Petroglyphen auf dem Weg zum Needles District von Canyonlands.
Der Indian Creek Corridor ist landschaftlich stark und bei Kletterern bekannt. Auch ohne Kletterpläne lohnt die Fahrt, weil die roten Wände und offenen Ebenen einen ganz anderen Charakter haben als Moab oder Arches.
Im Needles District selbst solltest du zuerst am Visitor Center stoppen, wenn es geöffnet ist. Der NPS weist darauf hin, dass GPS-Geräte Besucher in dieser Region teils falsch leiten; Karten und aktuelle Hinweise sind hier wirklich hilfreich.
Für kurze Besuche passen Aussichtspunkte und leichte Trails. Für Klassiker wie Chesler Park, Joint Trail oder längere Routen brauchst du deutlich mehr Zeit, Wasser und Kondition. Timed Entry ist für Canyonlands nicht erforderlich, aber der normale Parkeintritt fällt an.
Wenn du The Needles ernsthaft sehen möchtest, ist eine Übernachtung in Moab, Monticello, Blanding oder Bluff sinnvoller als ein hektischer Durchfahrttag.
Die direkte Fahrt von Blanding nach Bluff ist kurz. Spannend wird dieser Abschnitt, wenn du die große Schleife über Natural Bridges, Moki Dugway, Muley Point, Goosenecks und Valley of the Gods fährst. Das ist landschaftlich stark, aber kein kleiner Umweg.
Von Blanding fährst du dafür auf die UT-95 Richtung Westen. Das Natural Bridges National Monument bietet eine Scenic Drive-Schleife und mehrere kurze bis anspruchsvollere Wege zu den Brücken. Der Parkeintritt ist separat, der America-the-Beautiful-Pass gilt.
Wenn du Natural Bridges nur als kurzen Stopp einbaust, wähle einen Aussichtspunkt oder eine kurze Wanderung. Für alle drei Brücken brauchst du mehr Zeit.
Plane deinen Besuch im Natural Bridges National Monument: drei natürliche Steinbrücken, Bridge View Drive, kurze bis steile Trails, Horse Collar Ruin, Dark Sky, Camping per Reservierung und Eintritt 2026.
Südlich von Natural Bridges führt die UT-261 zum Moki Dugway. Dieser steile, teils unbefestigte Abschnitt mit engen Kurven ist bei trockenen Bedingungen mit vielen normalen Mietwagen machbar, fühlt sich aber deutlich wilder an als eine normale Highway-Fahrt. Bei Nässe, Schnee, schlechtem Wetter, Wohnmobilen oder Anhängern solltest du sehr vorsichtig planen.
Der Moki Dugway ist ein steiler Schotterabschnitt auf Utah Highway 261 mit Serpentinen, Aussicht und Verbindung zwischen Natural Bridges und Mexican Hat.
Oben auf Cedar Mesa zweigt die Muley Point Road ab. Sie ist unbefestigt und kann holprig sein, belohnt bei guten Bedingungen aber mit weitem Blick Richtung San Juan River, Monument Valley und Valley of the Gods.
Der Goosenecks State Park ist ein schneller und sehr lohnender Aussichtsstopp. Du blickst von oben auf die engen Schleifen des San Juan River. Schatten gibt es kaum, aber für eine Pause und Fotos ist der Ort ideal.
Das Valley of the Gods ist eine unbefestigte Scenic Road durch eine offene Felslandschaft. Bei trockenem Wetter ist sie oft gut fahrbar, bei Regen oder kurz danach kann sie problematisch werden. Es gibt keine Services, keine Rangerstation und kaum Orientierung vor Ort. Genau das macht den Reiz aus, verlangt aber Vorbereitung.
Goosenecks State Park in Utah: Aussicht auf die San-Juan-River-Schleifen, aktuelle Gebühren, Camping, Anfahrt, Sicherheit und Tipps für Monument Valley und Valley of the Gods.
Valley of the Gods planen: Scenic Drive bei Mexican Hat, rote Felsen, Fotostopps, Zufahrt, Wetter und Kombination mit Monument Valley.
Wenn du danach in Bluff übernachtest, hast du einen sehr guten Abschluss: ruhiger Ort, schöne Abendstimmung, kurze Wege zu Restaurants und am nächsten Tag gute Optionen Richtung Monument Valley, Four Corners, Hovenweep oder Mesa Verde.
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Moab nach Bluff ist eine dieser Strecken, bei denen die direkte Route fast zu kurz wirkt. Der Wert liegt in der Entscheidung: Willst du einen einfachen Transfer, einen Needles-Tag oder die große Schleife über Natural Bridges und Moki Dugway?
Für Erstbesucher ist die beste Variante oft: früh in Moab starten, Wilson Arch und Newspaper Rock mitnehmen, dann entweder The Needles oder Natural Bridges/Moki Dugway wählen. Beides an einem Tag ist möglich, aber selten entspannt.
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Diese Anschlussrouten verbinden den Start- und Endpunkt dieses Streckenabschnittes mit einem weiteren. Hier kannst du deine Reise fortsetzen. Denke daran, dass du jede Route in beide Richtungen fahren kannst, unabhängig wie sie hier aufgelistet werden.