



Iowa ist kein lauter Staat. Genau darin liegt seine Stärke: Flussstädte am Mississippi, sanfte Hügel, Maisfelder, kleine Main Streets, überraschend gute Radwege und Kulturorte wie Iowa City, Des Moines oder die Amana Colonies. Wer Iowa besucht, sollte nicht nach großen Sensationen suchen, sondern nach einem echten Midwest-Gefühl.
Für Roadtrips sind drei Achsen besonders sinnvoll: der Mississippi River im Osten mit Dubuque, Effigy Mounds und Quad Cities, die Loess Hills im Westen, und die Mitte des Staates rund um Des Moines, Ames, Pella und das Field of Dreams bei Dyersville.
Iowa eignet sich gut als Verbindungsstaat zwischen Chicago, Wisconsin, Minnesota, Nebraska, South Dakota und Missouri. Besonders schön wird es, wenn du Nebenstraßen und kleine Orte zulässt, statt nur auf der Interstate durchzufahren.
Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober. Im Sommer gibt es viele County Fairs, Märkte und Veranstaltungen; im Herbst werden die Flusstäler und Loess Hills angenehmer. Die Iowa State Fair in Des Moines ist ein starker Termin, wenn du Landwirtschaft, Essen und lokale Kultur konzentriert erleben möchtest.

Die Flagge von Iowa zeigt drei vertikale Streifen in Blau, Weiß und Rot und erinnert damit an die französische Geschichte des Louisiana Purchase. In der Mitte hält ein Adler ein Band mit dem Staatsmotto „Our liberties we prize and our rights we will maintain“. Die Flagge wurde 1921 offiziell angenommen.


Das Des Moines Art Center ist ein guter Kulturstopp in der Hauptstadt. Spannend ist nicht nur die Sammlung, sondern auch die Architektur und die Verbindung zur kleinen, aber aktiven Kulturszene der Stadt.

Maquoketa Caves State Park ist einer der ungewöhnlichsten Naturstopps Iowas. Höhlen, kurze Trails und Wald machen den Park interessant, wenn du im Osten des Staates unterwegs bist.
Die Amana Colonies bestehen aus sieben historischen Dörfern mit deutschem Erbe, Handwerk, Restaurants und kleinen Geschäften. Der Besuch lohnt sich mehr als langsamer Halbtagesstopp denn als schneller Fotopunkt.
Das Baseballfeld aus dem Film „Field of Dreams“ bei Dyersville ist ein nostalgischer Stopp für Film- und Baseballfans. Es passt gut in eine Route zwischen Dubuque, Cedar Rapids und Waterloo.
Effigy Mounds National Monument schützt mehr als 200 prähistorische Hügel, darunter Tierformen, in einer landschaftlich starken Region am Upper Mississippi River. Der Ort sollte respektvoll und nicht wie ein normaler Aussichtspunkt besucht werden.
Die Iowa State Fair in Des Moines ist einer der besten Wege, Iowa zu verstehen: Landwirtschaft, Essen, Wettbewerbe, Musik, Politik, Familienprogramm und sehr viel lokaler Alltag an einem Ort.
Weitere Informationen zu den Highlights Iowas, einschließlich Städten, Naturwundern und kulturellen Attraktionen, finden sich auf den nachfolgenden Seiten.

Iowas Natur wirkt leiser als in vielen anderen Staaten, ist aber für Roadtrips angenehm. Im Osten prägt der Mississippi River die Landschaft mit Aussichtspunkten, kleinen Städten und Schutzgebieten. Effigy Mounds National Monument verbindet Kulturgeschichte mit Blicken ins Upper Mississippi River Valley.
Im Westen sind die Loess Hills der stärkste Landschaftskontrast: schmale Hügelrücken, Prärieflächen und ruhige Nebenstraßen. Maquoketa Caves State Park, Ledges State Park, Pikes Peak State Park und der High Trestle Trail sind gute Ziele, wenn du Iowa aktiv erleben möchtest.
Für die Routenplanung sind Iowas Scenic Byways wichtiger als die großen Interstates. Die Great River Road folgt dem Mississippi mit Orten wie Dubuque, Guttenberg oder Lansing, während die Loess Hills Scenic Byway im Westen durch eine völlig andere Hügellandschaft führt. Dazwischen passen je nach Route auch historische Byways wie die Lincoln Highway Heritage Byway oder kleinere Abstecher durch Flusstäler und Farmregionen.

Des Moines ist die wichtigste Stadt und eine gute Basis für State Capitol, East Village, Farmers Market, Museen und die Iowa State Fair. Iowa City ist UNESCO City of Literature, Universitätsstadt und einer der angenehmsten Orte im Staat für Cafés, Buchläden und Kultur.
Dubuque liegt am Mississippi und ist für viele Reisende der schönste Stadtstopp. Cedar Rapids bietet Museen und tschechisch-slowakisches Erbe, Ames ist durch die Iowa State University geprägt, und Pella zeigt niederländisches Erbe mit Tulpenfest und historischer Architektur.

Die Amana Colonies sind besonders interessant, wenn du dich für Einwanderungsgeschichte, Handwerk und regionale Küche interessierst. Sie wirken am besten, wenn du dir Zeit für mehrere Dörfer nimmst.
Das Field of Dreams Movie Site ist kein riesiger Themenpark, sondern ein sehr amerikanischer Nostalgieort. Bridges of Madison County, Grotto of the Redemption, Fenelon Place Elevator in Dubuque und der High Trestle Trail Bridge sind weitere Stopps, die Iowa individueller machen.
Für eine landschaftlich schöne Route lohnt sich der Wechsel zwischen Mississippi-Abschnitten im Osten und Loess-Hills-Straßen im Westen.
In Des Moines, Cedar Rapids, Iowa City, Ames und Dubuque findest du die größte Auswahl. Rund um die Iowa State Fair, Universitätswochenenden und große Events können Preise deutlich steigen.
Für den Mississippi eignen sich Dubuque, Decorah, Lansing oder die Quad Cities als Basis. Für die Loess Hills sind Council Bluffs, Sioux City oder kleinere Orte entlang der Nebenstraßen praktisch.
In ländlichen Regionen sind Motels, Bed & Breakfasts und Ferienhäuser oft passender als große Hotels. Gerade bei kleinen Orten solltest du nicht zu spät am Abend ohne Buchung ankommen.
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