



Indiana ist kein Staat, den viele USA-Reisende als erstes Ziel aufschreiben. Genau deshalb kann er auf einer Route angenehm funktionieren: als Stop zwischen Chicago, Michigan, Ohio und Kentucky, als Motorsportziel in Indianapolis oder als überraschender Naturbaustein am Lake Michigan.
Die wichtigsten Anker sind Indianapolis, der Indiana Dunes National Park, das Amish Country im Norden, Bloomington mit der Indiana University, Brown County im Süden und Orte am Ohio River wie Madison oder Evansville. Indiana ist weniger spektakulär als die großen Western-Staaten, aber praktisch, gut erreichbar und sehr amerikanisch im Alltag.
Indiana passt gut in Roadtrips ab Chicago oder als Zwischenstation zwischen Great Lakes, Route 66, Kentucky und den Appalachen. Für einen reinen Indiana-Trip reichen oft vier bis sechs Tage. Wer nur Indianapolis und die Dunes sehen möchte, kommt auch mit zwei bis drei Tagen aus.
Besonders schön ist Indiana von Mai bis Oktober. Ende Mai ist Indianapolis wegen des Indy 500 extrem gefragt. Im Herbst lohnt sich Brown County wegen der Farben, im Sommer sind die Strände am Lake Michigan und die State Parks am angenehmsten.

Die Flagge von Indiana zeigt eine goldene Fackel auf blauem Grund. Die Fackel steht für Freiheit und Aufklärung, die Strahlen für den Einfluss dieser Ideen. Umgeben ist sie von 19 Sternen: Indiana trat als 19. Bundesstaat den USA bei. Der größte Stern oberhalb der Fackel steht für Indiana selbst.

Der Indianapolis Motor Speedway ist eines der großen Motorsport-Wahrzeichen der USA. Besonders rund um das Indy 500 wird Indianapolis zur Rennstadt; außerhalb der Eventtage lohnt sich das Museum bzw. eine Tour für Motorsportfans.

Der Indiana Dunes National Park liegt am Lake Michigan und verbindet Sanddünen, Strände, Feuchtgebiete, Wälder und Prärien. Der Park ist ideal als Naturstopp ab Chicago, aber an Sommerwochenenden schnell voll.

Das Children's Museum of Indianapolis gehört zu den bekanntesten Familienattraktionen im Mittleren Westen. Es lohnt sich besonders mit Kindern oder bei schlechtem Wetter in Indianapolis.

Brown County State Park ist einer der schönsten State Parks Indianas. Hügel, Wälder, Aussichtspunkte und Herbstfarben machen die Region rund um Nashville, Indiana, zu einem guten Wochenendziel.

Im Norden Indianas, vor allem rund um Shipshewana, Nappanee und Middlebury, findest du Amish-Märkte, Handwerk, einfache Restaurants und ruhige Landstraßen. Rücksicht und respektvolles Fotografieren sind hier besonders wichtig.
Weitere Informationen zu den Highlights von Indiana, einschließlich Städten, Naturwundern und kulturellen Attraktionen, finden sich auf den nachfolgenden Seiten.

Indianas stärkster Naturkontrast liegt im Norden: Der Indiana Dunes National Park schützt rund 15 Meilen Lake-Michigan-Küste und eine erstaunliche Mischung aus Dünen, Wald, Feuchtgebieten und Prärie. Laut NPS führen mehr als 50 Meilen Trails durch die unterschiedlichen Lebensräume. Im Sommer sind Strände und Parkplätze früh voll; bei Wind und Wellen solltest du die Hinweise zu Strömungen ernst nehmen.
Im Süden wird Indiana hügeliger. Brown County State Park, Hoosier National Forest, Turkey Run State Park und Clifty Falls State Park sind gute Ziele für Wanderungen, Herbstfarben und einfache Outdoor-Tage. Der Ohio River prägt Orte wie Madison und Evansville und passt gut zu einer Route Richtung Kentucky.

Indianapolis ist die klare Basis für viele Reisen: Speedway, Downtown, White River State Park, Museen, Sport und Restaurants liegen vergleichsweise übersichtlich. Bloomington wirkt studentischer und grüner, mit guter Gastronomie, Musik und Nähe zu Brown County.
Fort Wayne ist ein solider Stadtstopp im Nordosten, South Bend steht stark für Notre Dame, und Evansville bietet Zugang zum Ohio River. Für Roadtrips sind außerdem Madison, Columbus und Shipshewana interessant, weil sie jeweils ein anderes Indiana zeigen.

Columbus, Indiana, ist ein echter Geheimtipp für Architektur. Die Stadt ist klein, aber bekannt für moderne Gebäude und Kirchen von international bekannten Architekten. Wer Gestaltung und Architektur mag, sollte hier nicht nur durchfahren.
Madison am Ohio River eignet sich für historische Häuser, kleine Geschäfte und einen ruhigeren Zwischenstopp. Parke County ist für überdachte Brücken bekannt, besonders im Herbst. Lincoln Boyhood National Memorial erinnert daran, dass Abraham Lincoln einen Teil seiner Kindheit in Indiana verbrachte.
Im Norden sind Shipshewana, Nappanee und Middlebury gute Orte, um Amish Country respektvoll zu erleben. Plane dafür eher langsamere Landstraßen als schnelle Interstate-Etappen.
In Indianapolis ist die Hotelauswahl groß. Rund um große Events wie Indy 500, Final Four, große Messen oder Football-Spiele steigen Preise und Nachfrage deutlich. Für reine Stadttage kann eine Lage in Downtown praktisch sein.
Für die Indiana Dunes bieten sich Michigan City, Chesterton, Porter oder Valparaiso an. Wer Chicago besucht, kann den Park auch als Tagesausflug planen, sollte aber Verkehr und Parkplätze einkalkulieren.
Für Brown County sind Nashville, Bloomington und Columbus gute Basen. Im Amish Country findest du kleinere Inns, Motels und Ferienunterkünfte; dort ist frühes Buchen an Wochenenden sinnvoll.
Affiliate *
