Dieser 11-tägige Roadtrip führte im Februar von Las Vegas durch den Südwesten: Valley of Fire, Zion, Bryce Canyon, Capitol Reef, Moab, Arches, Monument Valley und Page. Der Bericht zeigt, wie anders Utah und Arizona im Winter wirken: ruhiger, kühler, manchmal verschneit und dadurch sehr intensiv.
Der Roadtrip 2020 war eine kompakte Südwestenrunde ab Las Vegas. In elf Tagen ging es durch Nevada, Utah und Arizona: Valley of Fire, Zion, Bryce Canyon, Grand Staircase-Escalante, Capitol Reef, Canyonlands, Arches, Monument Valley und Page. Viel Natur, viele frühe Starts und eine Route, die im Februar ganz anders wirkt als im Hochsommer.
Der große Vorteil dieser Reisezeit: weniger Andrang, klare Luft und teilweise Schnee in den höheren Lagen. Der Nachteil: kurze Tage, kalte Morgen, wetterabhängige Straßen und die ständige Frage, ob eine Wanderung oder ein Scenic Drive wirklich sinnvoll ist.
Die Reise begann in Las Vegas. Nach dem Flug war die Stadt erst einmal Ankommen, Mietwagen, Einkaufen und Wachbleiben. Der erste richtige Naturtag führte in den Valley of Fire State Park. Gerade im Winter ist der Park angenehm, weil die Hitze fehlt und kurze Trails wie Fire Wave, White Domes oder Mouse's Tank viel besser funktionieren.
Zion war einer der intensivsten Tage der Reise. Angels Landing war damals noch ohne das heutige Permit-System möglich; heute müsste man diesen Tag anders vorbereiten. Danach folgte Bryce Canyon mit Schnee zwischen den Hoodoos. Das war landschaftlich stark, aber auch ein gutes Beispiel dafür, dass Winter im Südwesten nicht automatisch "mild" bedeutet.
Zwischen Bryce Canyon und Capitol Reef wurde die Reise ruhiger. Devils Garden im Grand Staircase-Escalante National Monument war ein kleiner, einsamer Stopp, während Capitol Reef mit Hickman Bridge, Scenic Drive und roter Felslandschaft eher unterschätzt wird. Rückblickend hätte Capitol Reef sogar mehr Zeit verdient.
Moab war der Schwerpunkt in Utah. Canyonlands lieferte die großen Ausblicke, Arches die klassischen Felsbögen. Delicate Arch, Windows Section und die Weite des Colorado Plateau sind genau die Motive, wegen denen viele zum ersten Mal in den Südwesten fahren.
Der Weg Richtung Monument Valley führte über den Moki Dugway. Das war einer dieser Abschnitte, die auf der Karte kurz aussehen, sich vor Ort aber viel größer anfühlen: Schotter, Serpentinen, Weite und dann der Blick Richtung Valley of the Gods. Danach folgten Monument Valley, Page, Horseshoe Bend und Glen Canyon Dam.
Am Ende ging es zurück nach Las Vegas. Nach den Tagen in Utah und Arizona war das ein harter Kontrast, aber auch praktisch: Auto waschen, letzte Einkäufe, ein Abend in der Stadt und dann der Heimflug.
Afflilate
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