Im Sommer 2013 führte uns unsere Hochzeitsreise erst nach New York und Washington D.C. und danach auf eine große Runde durch den Westen der USA. Der Reisebericht ist heute ein Blick zurück auf die erste große USA-Reise: viel Staunen, lange Fahrtage, Nationalparks, Städte, Hitze, Küste und ein paar Planungsentscheidungen, die wir heute entspannter lösen würden.
Der Roadtrip 2013 war unsere Hochzeitsreise und gleichzeitig die erste richtig große USA-Runde. Sie war nicht perfekt geplant, nicht immer entspannt und manchmal deutlich zu voll. Genau deshalb ist sie heute noch spannend zu lesen: als Mischung aus klassischem Erstbesucherprogramm, langen Fahrtagen, großen Nationalparks und vielen Momenten, die man beim ersten Mal in den USA kaum einordnen kann.
Die Reise bestand aus zwei Teilen. Zuerst kamen ein paar Tage an der Ostküste mit New York City und Washington D.C. Danach begann der eigentliche Roadtrip im Westen: Südkalifornien, Arizona, Utah, Nevada und Nordkalifornien.
New York war der laute Start: Skyline, Times Square, Central Park und dieses Gefühl, plötzlich wirklich in den USA zu sein. Danach ging es weiter nach Washington D.C. mit Weißem Haus, National Mall, Museen und Denkmälern. Aus heutiger Sicht war das ein starker Einstieg, aber auch ein sehr dichter Beginn für eine Reise, die danach noch einmal komplett die Region wechselte.
Nach dem Flug nach Los Angeles begann der Roadtrip mit San Diego, Palm Springs und dem Joshua Tree National Park. Dieser Teil war geprägt von Hitze, langen Distanzen und dem ersten Gefühl für die Weite des amerikanischen Westens. Wer heute eine ähnliche Route plant, sollte hier mehr Puffer einbauen, besonders im Sommer.
Der Südwesten war der Kern der Reise. Sedona, Grand Canyon, Lake Powell, Monument Valley und Four Corners waren klassische Stationen einer ersten Arizona-Utah-Runde. Viele dieser Stopps würden wir heute anders planen: mit mehr Zeit, klareren Übernachtungsorten und weniger "wir fahren einfach weiter"-Optimismus.
Moab mit Canyonlands und Arches, Capitol Reef, Bryce Canyon und Zion waren landschaftlich die stärksten Tage der Reise. Danach folgte der harte Kontrast: Las Vegas, Death Valley und die Fahrt Richtung Sierra Nevada. Genau dieser Wechsel macht die Route spannend, aber auch anstrengend.
Mit Sequoia, Yosemite, San Francisco, Highway 1, Los Angeles und Santa Monica endete die Reise dort, wo viele Westküstenrouten ihren Schwerpunkt haben. Rückblickend war das eine gewaltige Menge für eine einzige Reise. Schön war es trotzdem, nur eben eher als großes Abenteuer als als entspannter Urlaub.
Die einzelnen Tage sind keine aktuellen Planungsseiten. Dafür gibt es inzwischen die überarbeiteten Ziele, Roadtrips und Streckenabschnitte auf der Website. Die Reiseberichte zeigen eher, wie sich so eine große Route tatsächlich anfühlt: frühe Starts, lange Fahrtage, Wäsche im Hotel, spontane Stopps, gute Entscheidungen und ein paar Dinge, die man beim nächsten Mal anders machen würde.
Afflilate
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