Ein früher Start, um den Sonnenaufgang im Bryce Canyon zu erleben, gefolgt von einer einsamen Wanderung im Grand Staircase-Escalante National Monument. Nach dem Besuch des Devil's Garden im Escalante fahre ich weiter in Richtung Capitol Reef National Park. Dort übernachte ich in Torrey und nutze den Abend für einen Abstecher zum Scenic Drive im Nationalpark.
24. Februar 2020
Der frühe Vogel schießt bekanntlich das beste Foto ... oder so ähnlich. Jedenfalls ging es am fünften Tag schon früh morgens los, um den spektakulären Sonnenaufgang über dem Bryce Canyon zu beobachten. Interessanterweise waren gefühlt mehr Leute wach, als ich gestern auf der gesamten Wandertour begegnet bin. Aber als ich das Schauspiel selbst beobachtete, wusste ich auch, warum. Eine malerische Kulisse wurde in Rot und Gelb getaucht – ein unvergesslicher Anblick.


Nach dem Frühstück ging es in Richtung Capitol Reef National Park weiter, jedoch mit einem Stopp im Grand Staircase-Escalante, dem eigentlichen Tagesziel.


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Das Grand Staircase-Escalante ist ein National Monument – es hat es also nicht ganz zum Nationalpark geschafft, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tut. Nach einem kurzen Besuch im Visitor Center und der Gewissheit, dass man das Ziel erreichen kann, ging es auf einer unbefestigten Straße zunächst meilenweit ins Niemandsland. Von dort aus, nochmal ein paar Meilen weiter und dann an einer der wenigen Kreuzungen rechts ... hier war einfach nur Nichts!

Ein kleiner Parkplatz markiert das erste Ziel: Devils Garden. Von hier aus geht es zu Fuß durch ein Labyrinth von Felsen und trockenen Pflanzen. Als ich auf einem Plateau angekommen bin, kann ich in unendlicher Entfernung zwei Menschen erahnen – das müssen die zwei sein, denen das andere Auto auf dem Parkplatz gehört. Ansonsten: menschenleer. Freiheit, wie man sie besser nicht erleben kann, und man fühlt sich in etwa so, wie die ersten Siedler sich wohl gefühlt haben müssen, als sie zum ersten Mal dieses Ödland in Augenschein nahmen.



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Auf dem Rückweg zum Visitor Center wollte ich eigentlich noch einen etwas entfernteren Canyon besuchen, der nur zu Fuß erreicht werden kann. Nach gefühlt einer Meile meldete sich dann jedoch die Vernunft: Ich war das einzige Auto auf dem „Parkplatz“; keiner wusste, dass ich hier war; Handyempfang war hier auch nicht vorhanden; und die Spuren im Boden gehörten definitiv zu keinem Hund mehr ... genug Abenteuer für heute.
Als der Weg dann endlich wieder etwas befestigt war, ging die Reise in Richtung Capitol Reef NP weiter. In Torrey bezog ich ein kleines Motel, ehe ich noch einen kleinen Abstecher zum 13 km langen Scenic Drive in den Nationalpark machte. So war der Abend dann auch noch gut genutzt.


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Leider musste ich feststellen, dass Torrey im Winter tatsächlich ein verschlafenes Örtchen ist. Außer zwei Motels und einer Tankstelle hatte hier nichts offen ... also war die Vorfreude auf ein gemütliches BBQ schnell getrübt und es gab mal wieder selbstgemachte Sandwiches mit Beef Jerky. Ein einfaches, aber dennoch befriedigendes Ende eines ereignisreichen Tages.
Afflilate
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