Die Fahrt von Page zum Zion National Park ist eine der praktischsten Verbindungen im Südwesten: nicht sehr lang, aber voller möglicher Stopps. Wenn du früh startest, kannst du Horseshoe Bend, Kanab, Coral Pink Sand Dunes, die Ostseite des Zion und den Canyon Overlook gut in einen Reisetag einbauen.
Page ist die Basis für Antelope Canyon, Horseshoe Bend und Lake Powell. Touren, Parkgebühren, Hitze und Glen-Canyon-Bedingungen sollten vorab geprüft werden.
Bevor du startest, lohnt sich ein kurzer Blick auf die offenen Punkte rund um Page. Horseshoe Bend, Glen Canyon Dam, Wahweap Overlook oder ein Antelope-Canyon-Slot brauchen jeweils eigene Zeitfenster. Wenn du am selben Tag noch entspannt in Zion ankommen willst, solltest du nicht alles in diesen Fahrtag pressen.
Horseshoe Bend planen: Parkplatz, kurzer Trail, beste Fotozeit, Sicherheit am Rim und Kombination mit Page, Antelope Canyon und Lake Powell.
Der Glen Canyon Dam ist ein kurzer, einfacher Stopp auf dem Weg aus Page. Für Aussicht auf Lake Powell und die Felslandschaft ist der Wahweap Overlook oft sogar entspannter, weil du dort schneller ein Gefühl für die Weite der Gegend bekommst.
Der Glen Canyon Dam bei Page ist ein kurzer, spannender Stopp mit Aussicht auf Colorado River, Lake Powell, Brücke und Staudamm.
Für die rund 120 Kilometer lange Etappe verlässt du Page Richtung Westen auf der US-89. Die Straße ist gut ausgebaut, zieht sich aber durch weite, trockene Landschaft. Genau deshalb solltest du Tankstand, Wasser und Tageshitze nicht komplett ignorieren.
Etwa 30 Kilometer nach Page fährst du durch Big Water. Der Ort selbst ist klein, aber die Umgebung ist spannend: Grand Staircase-Escalante, Wahweap Hoodoos, House Rock Valley Road und die Coyote-Buttes-Region liegen grob in diesem Korridor. Viele Ziele sind allerdings nicht spontan machbar, weil Genehmigungen, Wetter oder Dirt-Road-Bedingungen eine Rolle spielen.

“The Wave” gehört zur Coyote Buttes North Permit Area in der Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness. Der Ort ist weltbekannt, aber kein spontaner Fotostopp auf dem Weg nach Zion.
Für Coyote Buttes North ist ein Permit nötig. Die Vergabe läuft über Recreation.gov mit einer Vorauslotterie und einer täglichen Lotterie. Die Wanderung ist unmarkiert, rund 10 Kilometer lang und führt durch offene Wüstenlandschaft ohne Schatten oder Wasser. Bei Nässe kann die unbefestigte Zufahrt zum Trailhead schwierig oder unpassierbar werden. Plane The Wave deshalb nur ein, wenn Permit, Fahrzeug, Wetter und Zeit wirklich passen.
The Wave ist eine berühmte Sandsteinformation in Coyote Buttes North. Der Besuch ist nur mit Permit möglich und erfordert gute Vorbereitung.

Von Kanab folgst du zunächst der US-89 Richtung Norden. Wenn du noch Zeit hast, ist der Coral Pink Sand Dunes State Park ein sinnvoller Abstecher: rosafarbene Sanddünen, Sandboarding, kurze Wege und eine ganz andere Landschaft als später im Zion Canyon.
Die zusätzliche Fahrstrecke beträgt ca. 40 Kilometer.
Coral Pink Sand Dunes State Park auf Google Maps

Mount Carmel Junction ist ein kleiner Ort an der Kreuzung von UT-9 und US-89. Er ist praktisch, wenn du nicht direkt in Springdale oder im Park übernachtest. Für den ersten Zion-Tag bist du von hier schnell am East Entrance und auf der Zion-Mount Carmel Highway.


Ab Mount Carmel Junction beginnt der schönste Teil der Strecke. Die UT-9 führt zum East Entrance und dann über die Zion-Mount Carmel Highway Richtung Zion Canyon. Wenn du im Park übernachtest oder nach Springdale weiterfährst, ist das kein reiner Transfer mehr, sondern bereits ein erster Zion-Besuch.


Ein einfacher Stopp ist die Checkerboard Mesa, eine markante Felsformation direkt an der Straße. Die horizontalen und vertikalen Linien im Gestein erinnern an ein Schachbrett; für ein erstes Zion-Foto ist der Halt ideal.
Die Fahrt über die Zion-Mount Carmel Highway ist einer der Höhepunkte dieser Route. Wichtig: Für große Fahrzeuge gelten im Zion National Park inzwischen strengere Regeln auf dem Abschnitt zwischen Canyon Junction und East Entrance. Fahrzeuge über bestimmten Längen-, Breiten-, Höhen- oder Gewichtsgrenzen dürfen diese Strecke nicht nutzen und müssen ausweichen.
Vor oder nach dem Tunnel ist der Canyon Overlook Trail einer der besten kurzen Stopps. Der Weg ist nicht lang, aber felsig und beliebt. Die wenigen Parkplätze am Trailhead sind schnell voll; wenn nichts frei ist, nicht riskant am Straßenrand improvisieren.
Der Zion Canyon ist anschließend das Herzstück des Parks. Während der Shuttle-Saison ist der Zion Canyon Scenic Drive für private Fahrzeuge gesperrt; parke dann am Visitor Center oder in Springdale und nutze den Shuttle. Für Angels Landing brauchst du ab Scout Lookout eine Permit, und bei The Narrows solltest du vorab Wasserstand, Wetter und Cyanobakterien-Warnungen prüfen.
Plane deinen Besuch im Zion National Park mit kompakten Infos zu Shuttle, Angels Landing, The Narrows, Kolob Canyons, Eintritt, Camping und aktuellen Sperrungen.
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Diese Anschlussrouten verbinden den Start- und Endpunkt dieses Streckenabschnittes mit einem weiteren. Hier kannst du deine Reise fortsetzen. Denke daran, dass du jede Route in beide Richtungen fahren kannst, unabhängig wie sie hier aufgelistet werden.