Diese kompakte Runde verbindet Los Angeles, Joshua Tree, Las Vegas, Death Valley, Sequoia & Kings Canyon, Yosemite, San Francisco und die Küste zwischen Monterey, Big Sur und Santa Barbara.
14 Tage sind machbar, aber sportlich. Plane 2026 besonders bewusst: Yosemite arbeitet ohne allgemeines Timed-Entry-System, kann aber trotzdem voll werden; Highway 1 bei Big Sur sollte vor der Fahrt immer über Caltrans geprüft werden; Death Valley und Sequoia/Kings Canyon haben wetter- und straßenabhängige Einschränkungen.
Diese Runde kannst du in Los Angeles, San Francisco oder Las Vegas starten. Für eine erste Planung ist Los Angeles oft am einfachsten, weil die Route dann logisch über Wüste, Sierra Nevada, San Francisco und Küste zurückläuft. San Francisco spart dir am Anfang Stadtverkehr, Las Vegas kann bei Mietwagenpreisen attraktiv sein.
Aktuell wichtig für die Planung:
Los Angeles ist weitläufig und vielseitig. Wer Stadtteile, Verkehr, Hotel-Lage und Tagesrouten gut plant, erlebt Hollywood, Strände, Museen und Studios entspannter.
San Francisco ist kompakt, hügelig und voller Klassiker. Wer Wetter, Parken, ÖPNV und Stadtteile richtig plant, erlebt die Bay Area deutlich entspannter.
Las Vegas ist Showstadt, Hotelwelt und Roadtrip-Basis in der Wüste. Wer Resort Fees, Wege, Hitze und Ausflüge realistisch plant, spart viel Stress.
14 Tage sind machbar, aber nicht gemütlich. Der größte Fehler ist, jeden Ort wie einen vollen Aufenthalt zu behandeln. Diese Route funktioniert, wenn du klare Prioritäten setzt: wenige Highlights pro Tag, frühe Starts in den Parks und keine langen Stadtprogramme direkt nach Mammutetappen.
| Zeit | Ziel | Kilometer |
|---|---|---|
| Tag 1-2 | Los Angeles | 50 km |
| Tag 3 | Palm Springs | 180 km |
| Tag 4 | Joshua Tree National Park | 100 km |
| Tag 5-6 | Las Vegas | 400 km |
| Tag 7 | Death Valley / Ridgecrest | 430 km |
| Tag 8 | Sequoia & Kings Canyon | 330 km |
| Tag 9 | Yosemite National Park | 320 km |
| Tag 10-11 | San Francisco | 330 km |
| Tag 12 | Monterey & Carmel | 200 km |
| Tag 13 | Highway 1 / Santa Barbara | 380 km |
| Tag 14 | Los Angeles | 150 km |
| Gesamt | ca. 2.900 km |
Wenn du nur einen einzigen Puffer einbauen kannst, setze ihn zwischen Yosemite und San Francisco oder an die Küste. Dort bringen Verkehr, Wetter und Straßenthemen am ehesten den Plan durcheinander.
Los Angeles ist kein Ort für eine lange Liste, sondern für eine gute Aufteilung. Plane einen Tag für Hollywood, Griffith Observatory und eventuell ein Studio oder Museum, und einen zweiten Tag für Santa Monica, Venice, Getty Center oder Downtown. Wege dauern oft länger als erwartet.
Für den Start ist es praktisch, nicht sofort alles sehen zu wollen. Nach dem Flug reichen Hotel, Essen, kurzer Spaziergang und ein Einkauf für Wasser, Snacks und Sonnencreme. Den Mietwagen brauchst du in LA meistens, aber Parken und Verkehr gehören zur Tagesplanung.
Praktischer Fokus: Griffith Observatory zum späten Nachmittag, Santa Monica/Venice eher vormittags oder zum Sonnenuntergang, Hollywood Walk of Fame nur kurz einplanen.
Los Angeles ist weitläufig und vielseitig. Wer Stadtteile, Verkehr, Hotel-Lage und Tagesrouten gut plant, erlebt Hollywood, Strände, Museen und Studios entspannter.
Palm Springs ist ein guter Übergang zwischen Großstadt und Wüste. Du bekommst Mid-Century-Architektur, Hotels mit Pool, warme Abende und eine deutlich entspanntere Geschwindigkeit als in Los Angeles. Wenn du früh losfährst, bleibt Zeit für Downtown, Indian Canyons oder die Palm Springs Aerial Tramway.
Die Tramway ist besonders interessant, wenn es unten heiß ist: Oben am Mount San Jacinto ist es deutlich kühler. Tickets, Wind und Betriebsstatus solltest du trotzdem vorab prüfen. Im Sommer kann Palm Springs sehr heiß sein; dann sind Pool, frühe Spaziergänge und kurze Programmpunkte realistischer als lange Wanderungen.
Palm Springs ist Wüstenort, Designziel und gute Basis für Joshua Tree. Pooltage, Architektur, Tramway, Indian Canyons und Hitzeplanung gehören dazu.
Joshua Tree lebt von kurzen Stopps, Felsen, Wüstenpflanzen und Licht. Für einen kompakten Besuch passen Hidden Valley, Barker Dam, Cap Rock, Keys View und Cholla Cactus Garden. Große Wanderungen sind bei Hitze keine gute Idee; im Winter und Frühjahr hast du mehr Spielraum.
Starte früh oder bleib bis zum späten Nachmittag. Mittags ist das Licht hart und Schatten selten. Nimm genug Wasser mit, lade Offlinekarten und rechne nicht überall mit Empfang. Pioneertown ist ein netter Zusatz, wenn du nicht den ganzen Tag im Park bleiben möchtest.
Plane Joshua Tree realistisch: Eingänge, Eintritt, Camping, beste Reisezeit, Hidden Valley, Skull Rock, Keys View, Cholla Cactus Garden, Klettern, Sterne und Tipps gegen Hitze.
Die Fahrt von Joshua Tree nach Las Vegas ist lang, aber gut machbar. Plane sie nicht als reinen Transfer, wenn du abends noch eine Show sehen willst. In Las Vegas selbst ist weniger oft mehr: Strip in Abschnitten, Bellagio Fountains, ein gutes Essen, Fremont Street mit bewusster Anfahrt und genügend Pausen in klimatisierten Innenbereichen.
Der Strip verändert sich ständig. The Mirage ist geschlossen und wird zum Hard Rock Las Vegas umgebaut; alte Attraktionen wie der Mirage Volcano gehören nicht mehr in die Planung. Auch Resort Fees, Parkgebühren und lange Wege durch Hotels solltest du vor der Buchung einkalkulieren.
Las Vegas ist Showstadt, Hotelwelt und Roadtrip-Basis in der Wüste. Wer Resort Fees, Wege, Hitze und Ausflüge realistisch plant, spart viel Stress.
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Death Valley ist auf dieser Route ein starker, aber anspruchsvoller Tag. Sinnvoll sind Badwater Basin, Artist's Palette, Zabriskie Point, Mesquite Flat Sand Dunes und je nach Route Dante's View. Im Sommer solltest du dich auf Aussichtspunkte nahe am Auto beschränken und keine längeren Low-Elevation-Hikes planen.
Ridgecrest ist als Übernachtung praktisch, weil es die Strecke Richtung Sequoia entschärft. Wenn du lieber im Park übernachtest, wird der nächste Tag länger, aber du bekommst bessere Chancen auf Sonnenaufgang oder Abendlicht.
Death Valley aktuell planen: Eintritt, Cashless Payment, Straßenstatus, Hitze, Badwater Basin, Zabriskie Point, Artists Drive, Dantes View und Übernachten.
Sequoia & Kings Canyon sind kein schneller Fotostopp, weil die Straßen kurvig sind und sich die Höhenlage bemerkbar macht. Wenn du nur einen Tag hast, konzentriere dich auf Giant Forest, General Sherman Tree, Congress Trail, Tunnel Log und je nach Wetter Moro Rock. Kings Canyon Scenic Byway lohnt sich eher mit zusätzlicher Zeit.
Prüfe vorab Straßen, Luftqualität und saisonale Einschränkungen. Rauch, Schnee, Sturmschäden oder Bauarbeiten können auch im Sommer einzelne Bereiche unattraktiv oder schwer erreichbar machen.
Plane deinen Besuch im Sequoia National Park mit aktuellen Tipps zu Eintritt, Straßenstatus, General Sherman Tree, Giant Forest, Moro Rock, Crystal Cave, Shuttle und Unterkünften.
Plane Kings Canyon realistisch: Grant Grove, General Grant Tree, Cedar Grove, Kings Canyon Scenic Byway, Eintritt, Straßenstatus, Camping, Lodges und Tipps für Sequoia-Kombi.
Yosemite ist der knappste Teil dieser Route. Ein einzelner Tag reicht für einen Eindruck, aber nicht für alles. Konzentriere dich auf Yosemite Valley mit Tunnel View, Bridalveil Fall, Yosemite Falls, Sentinel/Cook's Meadow und je nach Saison Glacier Point oder Mariposa Grove.
2026 gibt es keine allgemeine Einfahrtsreservierung. Das macht die Planung nicht automatisch leichter: Parkplätze im Valley können voll werden, Zufahrten werden aktiv gelenkt, und Wochenenden sind deutlich anstrengender. Früh reinfahren, Unterkunft möglichst nah am Park wählen und die offiziellen Verkehrshinweise checken.
Der Yosemite National Park in Kalifornien ist berühmt für Yosemite Valley, El Capitan, Half Dome, Wasserfälle und Mammutbäume. Hier findest du aktuelle Tipps zu Eintritt, Reservierungen, Anfahrt, Camping und Reisezeit.
San Francisco verdient zwei Nächte, weil du nach den Nationalparks sonst nur durchrauschst. Die besten Fixpunkte sind Golden Gate Bridge, Alcatraz, Chinatown, North Beach, Ferry Building, Cable Cars, Golden Gate Park und ein Blick von Twin Peaks oder Battery Spencer.
Alcatraz solltest du früh buchen. Den Mietwagen brauchst du in der Stadt oft nicht; Parken ist teuer und Autoeinbrüche sind ein reales Thema. Wenn deine Route es zulässt, gib den Wagen erst nach San Francisco wieder ab oder lass ihn sicher in einer Hotelgarage.
San Francisco ist kompakt, hügelig und voller Klassiker. Wer Wetter, Parken, ÖPNV und Stadtteile richtig plant, erlebt die Bay Area deutlich entspannter.
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Monterey und Carmel sind der entspannte Einstieg in die Küste. Plane das Monterey Bay Aquarium nur ein, wenn du wirklich Zeit dafür hast; es ist groß und nimmt schnell mehrere Stunden. Carmel-by-the-Sea eignet sich für einen kurzen Spaziergang, Strand, Galerien und einen ruhigeren Abend.
Point Lobos State Natural Reserve ist einer der besten Stopps der Central Coast, aber Parkplätze sind begrenzt. Früh kommen oder mit einem längeren Spaziergang vom Straßenrand rechnen.
Monterey ist eine starke Küstenbasis für Aquarium, Cannery Row, Pacific Grove, 17-Mile Drive, Whale Watching und Big Sur. Highway-1-Hinweise vorab prüfen.
Plane Carmel-by-the-Sea realistisch: Carmel Beach, Galerien, Ocean Avenue, Carmel Mission, Point Lobos, 17-Mile Drive, Parkregeln, Unterkünfte und Tagesausflüge.
Der Highway 1 zwischen Monterey, Big Sur und San Simeon ist wieder als durchgehende Küstenroute planbar. Trotzdem bleibt dieser Abschnitt anfällig für Erdrutsche, Baustellen, Nebel und kurzfristige Sperrungen. Prüfe am Vortag Caltrans QuickMap und halte eine Ausweichroute über US-101 bereit.
Gute Stopps sind Bixby Creek Bridge, Point Sur View, Pfeiffer Big Sur State Park, McWay Falls Overlook und die Küste rund um Ragged Point. Nimm nicht jeden Aussichtspunkt mit. Der Tag ist lang, und Santa Barbara ist angenehmer, wenn du nicht erst spätabends ankommst.
Tipp: Tanke vor Big Sur und kaufe Wasser/Snacks ein. Tankstellen und kleine Läden entlang der Küste sind weniger planbar und oft teurer.
Plane Big Sur realistisch: Highway-1-Status prüfen, landslide-anfällige Strecke, Bixby Bridge, State Parks, McWay Falls, Roadside-Camping-Verbot, Feuerregeln und verantwortungsvoller Besuch.
Highway 1 bei Big Sur vor jeder Fahrt aktuell prüfen. Auch wenn die Route offen ist, können Wetter, Bauarbeiten oder neue Rutschungen kurzfristig Umwege erzwingen.
Santa Barbara ist ein guter letzter Stopp mit State Street, Courthouse, Hafen, East Beach und ruhigerem Tempo als Los Angeles. Wenn du abends ankommst, reicht ein Spaziergang und ein gutes Abendessen.
Santa Barbara verbindet spanische Architektur, Strand, State Street, Funk Zone, Mission und Wine Country. Ideal als entspannter Stopp zwischen Los Angeles und Central Coast.
Der letzte Abschnitt zurück nach Los Angeles wirkt kurz, kann aber durch Verkehr zäh werden. Plane keine knappe Verbindung zum Rückflug. Wenn du Zeit hast, passen Malibu, Santa Monica oder ein letzter Strandstopp. Bei frühem Rückflug ist eine letzte Nacht in Flughafennähe oft entspannter.
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Diese Anschlussrouten verbinden den Start- und Endpunkt dieses Streckenabschnittes mit einem weiteren. Hier kannst du deine Reise fortsetzen. Denke daran, dass du jede Route in beide Richtungen fahren kannst, unabhängig wie sie hier aufgelistet werden.