

Badwater Basin ist der tiefste Punkt Nordamerikas und einer der bekanntesten Stopps im Death Valley. Der Besuch ist einfach, aber Hitze, fehlender Schatten und aktuelle Straßenbedingungen machen gute Planung wichtig.
Badwater Basin liegt am Badwater Road südlich von Furnace Creek und ist der tiefste Punkt Nordamerikas: etwa 282 Fuß / 86 Meter unter dem Meeresspiegel. Vom Parkplatz aus erreichst du die Salzfläche in wenigen Minuten. Gegenüber am Fels ist eine Markierung angebracht, die den Meeresspiegel zeigt.
Die Anfahrt ist einfach, solange Badwater Road geöffnet ist. Stand Juni 2026 war der südliche Abschnitt der Badwater Road Richtung Shoshone wegen früherer Flutschäden nur mit Vorsicht zu befahren: lose Steine, weiche Schultern, Staub und beschädigte Fahrbahnmarkierungen. Prüfe vor längeren Routen durch den Park immer die NPS-Straßeninfos.

Badwater Basin ist vor allem ein kurzer, sehr eindrucksvoller Stopp. Direkt am Parkplatz siehst du den kleinen salzigen Pool, der dem Ort seinen Namen gab. Danach kannst du auf die Salzfläche hinauslaufen. Je weiter du gehst, desto eher wirkt die weiße Salzkruste wie ein Muster aus Polygonen.
Komm früh morgens oder spät am Tag. Mittags gibt es kaum Schatten, und die Hitze am Talboden wird schnell ernst. Sonnenuntergang kann schön sein, aber plane die Rückfahrt im Dunkeln bewusst.
Für viele Besucher reichen 30 bis 60 Minuten. Wer weiter auf die Salzfläche läuft, sollte die Distanz nicht unterschätzen: Es gibt keinen Schatten, keine Versorgung und bei Hitze keinen Spielraum. Im Sommer empfiehlt der NPS ausdrücklich, an niedrigen Lagen nicht zu wandern und nahe am Fahrzeug zu bleiben.
In der Umgebung lässt sich Badwater gut mit Artist’s Drive, Devil’s Golf Course und Zabriskie Point kombinieren, wenn Straßen und Wetter passen.
Am Badwater Basin gibt es keine Versorgung und praktisch keinen Schatten. Nimm Wasser, Sonnenschutz und salzige Snacks mit. Im Sommer: keine längeren Wege auf der Salzfläche, nicht „nur kurz“ ohne Wasser loslaufen und bei Hitzeanzeichen sofort aus der Sonne.
Der Name kommt vom kleinen Wasserloch am Rand der Salzfläche. Das Wasser ist wegen Mineralien und Salz nicht trinkbar. Für Tiere und Menschen war es deshalb „bad water“. Gerade dieser kleine, unscheinbare Pool macht den Kontrast spannend: Hier gibt es Wasser, aber in einer der trockensten und heißesten Landschaften Nordamerikas ist es kaum nutzbar.
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