

Chinatown in San Francisco ist touristisch, historisch und zugleich ein lebendiges Alltagsviertel. Zwischen Dragon’s Gate, Grant Avenue, Stockton Street, Tempeln, Märkten und kleinen Bäckereien lohnt sich vor allem ein langsamer Spaziergang mit Zeit für Snacks und Seitengassen.
Chinatown in San Francisco gehört zu den ältesten und bekanntesten Chinatowns in Nordamerika. Das Viertel ist touristisch, lebendig und zugleich ein ganz normaler Alltagsort: Auf der Grant Avenue findest du Souvenirs, Laternen und Fotomotive, auf der Stockton Street eher Märkte, Bäckereien und Lebensmittelgeschäfte.
Am besten funktioniert Chinatown zu Fuß, ohne zu engen Zeitplan. Wer nur durch das Dragon’s Gate geht und nach 20 Minuten weiterzieht, sieht vor allem die Schaufensterseite. Spannender wird es in den Seitengassen, bei kleinen Bäckereien und mit etwas Ruhe für Details.

Chinatown liegt zentral zwischen Union Square, Financial District und North Beach. Viele Besucher starten am Dragon’s Gate an der Bush Street und laufen dann über die Grant Avenue nach Norden.
Das Tor an der Ecke Bush Street und Grant Avenue ist der klassische Einstieg ins Viertel. Früh am Morgen ist es deutlich angenehmer für Fotos als am Nachmittag.
Der Tin How Temple zählt zu den historischen Tempeln des Viertels. Prüfe vor Ort die aktuellen Öffnungszeiten, verhalte dich ruhig und fotografiere nur, wenn es ausdrücklich erlaubt ist.
In der kleinen Fabrik in Ross Alley kannst du sehen, wie Glückskekse hergestellt werden. Es ist eng, schnell voll und eher ein kurzer Stopp, aber ein netter Blick hinter die Kulisse.
Chinatown lohnt sich besonders kulinarisch: Dim Sum, BBQ Pork Buns, Egg Tarts, Tee und kleine Snacks funktionieren oft besser als ein großes touristisches Restaurant. Nimm etwas Bargeld mit, weil kleinere Läden nicht immer jede Karte akzeptieren.

Vormittags ist Chinatown wacher, aber noch nicht so voll. Abends sind viele Fassaden schön beleuchtet, einige Geschäfte schließen jedoch früher als in klassischen Ausgehvierteln.
Für Dragon’s Gate, Grant Avenue, Ross Alley und einen Snack reichen 1 bis 2 Stunden. Mit Essen, Märkten und Abstecher nach North Beach wird daraus leicht ein halber Tag.
Der Stadtteil ist kostenlos. Tempel freuen sich über Spenden, geführte Touren und kulinarische Rundgänge kosten extra.

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