Der Hickman Bridge Trail ist eine der besten kurzen Wanderungen im Capitol Reef National Park. Der Weg startet direkt am Highway 24, führt durch typische rote Felslandschaft und endet an einer großen natürlichen Steinbrücke. Er ist nicht lang, aber im Sommer heiß und fast schattenlos. Mit frühem Start, Wasser und festen Schuhen ist er für viele Besucher sehr gut machbar.
Der Hickman Bridge Trailhead liegt direkt am Highway 24 im Fruita-Bereich des Capitol Reef National Park. Der Parkplatz ist nicht riesig und kann sich an beliebten Tagen füllen. Toiletten gibt es am Trailhead, Wasser nicht.
Capitol Reef liegt auf rund 1.600 Metern Höhe, und der National Park Service warnt, dass selbst einfache Trails für Besucher aus niedrigeren Höhen anstrengender sein können. Ab Mai kann es sehr heiß werden; viele Wege haben wenig bis keinen Schatten.
Der Trail beginnt nahe dem Fremont River und steigt dann stetig an. Die Landschaft ist abwechslungsreich: rote Felsen, Ausblicke ins Tal, Wüstenpflanzen und immer wieder interessante Gesteinsformen. Der Weg ist gut markiert, aber festes Schuhwerk ist angenehmer als Sandalen.



Auf dem Weg zur Hickman Bridge findest du pechschwarze, runde Steine, die aussehen wie von einer anderen Welt.
Nach dem ersten Anstieg führt der Weg durch trockene, felsige Abschnitte. Bei Sonne kann sich die Hitze stauen, deshalb ist der Trail am Morgen deutlich angenehmer. Nimm auch für diese kurze Wanderung Wasser mit.



Kurz vor dem Ziel erreichst du die kleine Schleife zur Hickman Bridge. Die natürliche Steinbrücke ist groß, fotogen und bietet etwas Schatten für eine Pause. Bitte bleib auf dem Weg und klettere nicht auf empfindliche Bereiche.
Du kannst unter der Brücke hindurchgehen und über die Schleife zurück zum Hauptweg laufen. Dabei öffnet sich noch einmal ein schöner Blick Richtung Tal und Felslandschaft.



Hickman Bridge ist ein sehr gutes Aufwand-Erlebnis-Verhältnis: kurzer Trail, schönes Ziel, typische Capitol-Reef-Landschaft. Gerade wenn du nur wenige Stunden im Park hast, ist diese Wanderung eine der besten Optionen.
Unterschätze sie trotzdem nicht. Im Sommer gibt es kaum Schatten, am Trailhead kein Trinkwasser und die Höhenlage kann sich bemerkbar machen. Mit frühem Start, Wasser und Sonnenschutz ist der Trail aber für die meisten Besucher gut machbar.

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