


Calico Ghost Town liegt bei Yermo nahe Barstow und ist einer der bekanntesten Stopps an der Interstate 15 zwischen Los Angeles und Las Vegas. Der Ort war ab 1881 eine Silberminenstadt, wurde nach dem Einbruch des Silberpreises in den 1890er Jahren verlassen und später von Walter Knott restauriert. Heute ist Calico ein Regional Park mit historischen Resten, nachgebauten Gebäuden, Mine, Bahn, Shops, Restaurant und Camping. Authentische Geisterstadt ist es nur teilweise, als kurzer Roadtrip-Stopp funktioniert es aber sehr gut.

Calico wurde 1881 während des Silberbooms in der Mojave-Wüste gegründet. Als der Silberpreis in den 1890er Jahren fiel, verlor der Ort seine wirtschaftliche Grundlage und wurde zur Geisterstadt. In den 1950er Jahren kaufte Walter Knott, Gründer von Knott's Berry Farm, den Ort und ließ ihn im Stil der 1880er Jahre wiederaufbauen.
Heute ist Calico Ghost Town Teil des San Bernardino County Regional Parks Systems. Das ist wichtig für die Erwartung: Du besuchst keine einsam verfallene Stadt, sondern einen historischen Park mit Eintritt, Shops, Restaurant, Attraktionen, Camping und Veranstaltungen. Trotzdem lohnt sich der Stopp, weil Calico Geschichte, Wüstenkulisse und Roadtrip-Pause auf kleinem Raum bündelt.
Calico Ghost Town liegt bei Yermo, wenige Minuten nördlich der Interstate 15 und etwa 15 Kilometer von Barstow entfernt. Damit passt der Ort sehr gut in eine Fahrt zwischen Los Angeles und Las Vegas.
Der Park gibt als Adresse 36600 Ghost Town Road, Yermo, CA 92398 an. Die regulären Öffnungszeiten sind aktuell täglich 9 bis 17 Uhr, geschlossen ist an Christmas Day. Eintritt und einzelne Attraktionen können separat berechnet werden, daher lohnt sich vorab ein kurzer Blick auf die offizielle Seite.
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Maggie Mine: Die Maggie Mine ist eine der wichtigsten Attraktionen im Ort. Besucher können eine ehemalige Silbermine mit Ausstellungen zum Bergbau ansehen. Für die Attraktion fällt eine zusätzliche Gebühr an.
Calico Odessa Railroad: Die kleine Bahn fährt durch die Umgebung der früheren Bergbaustadt und ist besonders mit Kindern ein dankbarer Programmpunkt. Auch hier solltest du mit einer Zusatzgebühr rechnen.
Lucy Lane Museum: Das kleine Museum zeigt Fotos, Dokumente und Objekte aus der Geschichte Calicos. Es ist ein guter Stopp, wenn du den Ort nicht nur als Kulisse sehen möchtest.
Shops, Restaurant und Westernkulisse: Calico hat mehrere Geschäfte, einfache Essensangebote und viele Fotomotive. Gerade als Pause auf der langen I-15-Strecke ist das praktisch.
Camping und Hütten: Wer länger bleiben möchte, findet im Park Campingmöglichkeiten, Hütten und Bunkhouse-Angebote. An Wochenenden, Feiertagen und Eventterminen solltest du früh reservieren.
Wichtig: Alte Minenschächte in der Umgebung sind gefährlich. Bleibe auf den zugänglichen Wegen und Attraktionen und nähere dich keinen ungesicherten Minenöffnungen.

Ja, wenn du weißt, was dich erwartet. Calico Ghost Town ist ein guter, leicht erreichbarer Roadtrip-Stopp zwischen Los Angeles, Barstow und Las Vegas. Familien, Route-66-Fans und Reisende mit Interesse an Wüsten- und Minengeschichte bekommen hier in kurzer Zeit viel zu sehen.
Calico ist aber keine stille, komplett original erhaltene Geisterstadt. Viele Gebäude sind restauriert oder nachgebaut, und der Ort ist klar auf Besucher ausgelegt. Genau deshalb funktioniert er für viele Reisende: Man muss nicht lange suchen, bekommt Parkplätze, Toiletten, Essen, Attraktionen und eine klare historische Einordnung.
Wenn du eine authentischere, rauere Ghost-Town-Erfahrung suchst, sind Orte wie Bodie in Kalifornien oder Grafton bei Zion passender. Wenn du dagegen auf der I-15 unterwegs bist und einen lohnenden Stopp mit Kindern, Fotos und Geschichte suchst, ist Calico eine der besseren Pausen auf dieser Strecke.
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