Veröffentlicht am 10.01.2026 · Aktualisiert am 17.06.2026
Der America the Beautiful Pass ist 2026 nicht mehr so einfach zu erklären wie früher. Für US-Residents kostet der Jahrespass weiterhin 80 Dollar. Internationale Besucher zahlen für den Non-Resident Annual Pass dagegen 250 Dollar. Zusätzlich gibt es in mehreren besonders beliebten Nationalparks eine Nonresident Fee von 100 Dollar pro Person ab 16 Jahren, wenn du ohne passenden Jahrespass einreist.
Der wichtigste Punkt zuerst: Der America the Beautiful Pass kostet 2026 nicht mehr für alle Besucher gleich viel. Auf der offiziellen NPS-Passseite werden zwei Varianten genannt:
Für Reisende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern ist damit in der Regel der Non-Resident Annual Pass relevant. Er kann weiterhin sinnvoll sein, aber die alte Faustregel „ab drei Nationalparks lohnt sich der Pass fast immer“ stimmt so nicht mehr automatisch.
Wenn du ältere Reiseberichte, Forenbeiträge oder YouTube-Videos liest, steht dort häufig noch der alte Preis von 80 Dollar. Für internationale Besucher ist das 2026 nicht mehr der aktuelle Stand.
Zusätzlich zur neuen Passlogik gibt es seit 2026 in elf besonders stark besuchten Nationalparks eine Nonresident Fee. Non-US-Residents ab 16 Jahren zahlen dort 100 Dollar zusätzlich zum normalen Eintritt, wenn sie nicht mit einem passenden Annual Pass oder America-the-Beautiful-Pass eingelassen werden.
Betroffen sind nach NPS-Angaben:
Wichtig ist die Kombination: Der normale Eintritt kann pro Fahrzeug gelten, die Nonresident Fee aber pro Person ab 16 Jahren. Genau dadurch kann ein einzelner Parkbesuch für internationale Reisende deutlich teurer werden als früher.
Der Non-Resident Annual Pass kostet 250 Dollar. Er deckt bei klassischen Fahrzeug-Eintrittsgebühren ein privates Fahrzeug ab. Bei per-person-Gebühren gilt er für den Passinhaber plus bis zu drei weitere Erwachsene. Kinder unter 16 Jahren zahlen in Nationalparks normalerweise keinen Eintritt.
Für viele Roadtrips lohnt sich der Pass weiterhin, wenn mehrere der betroffenen Parks auf der Route liegen. Ein Beispiel:
Allein wegen der möglichen Nonresident Fees kann der Pass hier schnell sinnvoll sein. Anders sieht es aus, wenn du nur einen einzigen Nationalpark besuchst oder viele Ziele auf deiner Route gar nicht vom National Park Service betrieben werden.
Der Pass ist kein Rundum-sorglos-Ticket. Er ersetzt normalerweise nicht:
Gerade im Südwesten ist das wichtig. Horseshoe Bend, Antelope Canyon, Monument Valley, viele State Parks und einige Parkplätze haben eigene Regeln. Der America the Beautiful Pass hilft dort entweder gar nicht oder nur in bestimmten Sonderfällen.
Rechne den Pass nicht pauschal, sondern anhand deiner Route:
Wenn du mehrere große Parks im Westen besuchst, ist der Pass oft weiterhin die stressärmste Lösung. Wenn du vor allem Städte, State Parks, Tribal Parks oder einzelne National Monuments planst, kann Einzelticket plus gute Vorbereitung günstiger sein.
NPS empfiehlt den Kauf vor Ort an teilnehmenden Federal Recreation Sites oder digital über Recreation.gov. Physische Online-Bestellungen über den USGS Store können mehrere Wochen dauern. Für internationale Besucher mit naher Abreise ist der Kauf vor Ort oder ein digitaler Pass meist praktischer.
Speichere den Pass und deine Reservierungen offline. In vielen Nationalparks ist Mobilfunk am Eingang oder an Trailheads schwach, und du willst nicht erst im Funkloch nach Bestätigungen suchen.
Für internationale USA-Reisende ist der America the Beautiful Pass 2026 teurer geworden, aber nicht automatisch unattraktiv. Entscheidend ist deine Route. Wer mehrere große Nationalparks besucht, vor allem Parks mit Nonresident Fee, sollte den Non-Resident Annual Pass ernsthaft einplanen. Wer nur einen Park besucht, sollte genau rechnen.
Mehr Grundlagen findest du auf unserer ausführlichen Seite zum Interagency Jahrespass. Für Zeitfenster und Permits ist außerdem die Übersicht zu Reservierungen in Nationalparks wichtig.
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