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Pazifischer Nordwesten

Von Seattle ueber Olympic, Mount Rainier und Crater Lake zu den Redwoods

  • arrows_outward1950 km / 1210 Meilen
  • calendar_month12 - 18 Tage

Der Pazifische Nordwesten ist ein Roadtrip für Menschen, die Wetter, Wälder, Küsten, Vulkane und lange Fahrten mögen. Seattle, Olympic National Park, Mount Rainier, Portland, Crater Lake und die Redwoods passen großartig zusammen, liegen aber nicht gerade um die Ecke.

2026 solltest du besonders auf aktuelle Straßen- und Trailhinweise achten. In Mount Rainier und Crater Lake können Schnee, Bauarbeiten und saisonale Sperrungen die Planung verändern. Bei den Redwoods können für einzelne Bereiche wie Fern Canyon und Gold Bluffs Beach zeitweise Permits nötig sein.

Am besten funktioniert diese Route im Sommer und frühen Herbst. Dann sind die Chancen auf geöffnete Höhenstraßen am größten, trotzdem brauchst du Flexibilität: Nebel an der Küste, Regen im Olympic National Park oder Schnee am Crater Lake gehören in dieser Region zur Realität.

pazifischer-nordwesten

Was du 2026 vorab prüfen solltest

Der Pazifische Nordwesten ist wunderschön, aber selten komplett planbar. Schnee, Nebel, Regen, Waldbrandrauch, Bauarbeiten und saisonale Öffnungen können einzelne Tagespläne verändern. Das ist kein Grund gegen die Route, aber ein Grund für Puffer.

Besonders wichtig sind:

  • Olympic National Park: Hurricane Ridge, Hoh Rain Forest, Küstenabschnitte und Sol Duc liegen weit auseinander. Prüfe Straßenstatus und plane nicht alles in einen Tag.
  • Mount Rainier: Paradise und Sunrise sind stark wetter- und saisonabhängig. Einzelne Trails oder Straßen können länger geschlossen bleiben.
  • Crater Lake: Der Rim Drive öffnet je nach Schneelage abschnittsweise. Der Cleetwood Cove Trail ist 2026 wegen eines großen Bauprojekts die ganze Saison geschlossen; Bootstouren und Zugang zum Seeufer solltest du deshalb nicht fest einplanen.
  • Redwoods: Für Fern Canyon und Gold Bluffs Beach können zeitweise Day-Use-Permits nötig sein. Tall Trees Grove ist ebenfalls nicht einfach ein spontaner Parkplatz-Stopp.
  • America the Beautiful: Für internationale Besucher kostet der Jahrespass seit 2026 250 USD. Vergleiche ihn mit Einzeleintritten, wenn du mehrere Nationalparks besuchst.

tipp:

Plane auf dieser Route mindestens einen Puffertag ein. Wenn das Wetter perfekt ist, nutzt du ihn im Park. Wenn nicht, rettet er dir die Reise.

Mögliche Startpunkte

Seattle, Washington

Seattle eignet sich hervorragend als Startpunkt für diesen Roadtrip. Die Stadt ist gut mit internationalen Flügen verbunden und bietet eine lebendige Kulturszene, großartige Restaurants und eine reiche Geschichte. In Seattle findest du alle großen Autovermietungen, was es einfach macht, deine Reise zu beginnen.

Titelbild zu Seattle

Seattle

Seattle planen: Pike Place Market, Space Needle, Waterfront, Fähren, Kerry Park, Viertel, Hotels, ÖPNV und praktische Tipps.

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Portland, Oregon

Portland ist eine weitere Option für den Start dieses Roadtrips. Die Stadt ist bekannt für ihre kreative Atmosphäre, fantastische Parks und eine florierende Food-Szene. Auch hier findest du viele Möglichkeiten, ein Fahrzeug zu mieten und dich auf dein Abenteuer vorzubereiten.

Titelbild zu Portland

Portland

Portland planen: Powell's, Washington Park, Food Carts, Viertel, ÖPNV, Hotels, Columbia River Gorge und praktische Tipps.

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Roadtrip-Varianten

Je nachdem, wie viele Tage du zur Verfügung hast, gibt es für diesen Roadtrip verschiedene Varianten:

  • Um 2 Tage verkürzen: Du verzichtest auf den Crater Lake und Redwood National Park, indem du von Portland direkt nach San Francisco fährst.
  • Verlängern: Füge zusätzliche Tage in den Städten oder Nationalparks hinzu, um mehr Zeit für Erkundungen zu haben. Auch Abstecher nach Mount St. Helens oder entlang der Oregon Coast sind möglich.

Die Etappen

Tag Ziel Kilometer
1 Ankunft in Seattle 10 km
2 Seattle erkunden
3 Olympic National Park 160 km
4 Olympic National Park erkunden
5 Mount Rainier National Park 240 km
6 Mount Rainier NP erkunden
7 Portland 230 km
8 Portland erkunden
9 Crater Lake National Park 400 km
10 Crater Lake NP erkunden
11 Redwood National Park 320 km
12 Redwood NP erkunden
13 Rückfahrt nach Seattle 700 km

Tag 1: Ankunft in Seattle

etappe:

  • arrows_outward max. 10km
  • timer 10 Min

Nach deiner Ankunft in Seattle wirst du zunächst den Mietwagen abholen, was dir die Flexibilität gibt, die Stadt und die umliegenden Landschaften in deinem eigenen Tempo zu erkunden. Je nachdem, wann du ankommst, empfehle ich dir, den Tag entspannt anzugehen und dich auf den bevorstehenden Roadtrip vorzubereiten.

Seattle, auch bekannt als die „Emerald City“, bietet eine perfekte Mischung aus urbaner Kultur und natürlicher Schönheit. Beginne deinen Aufenthalt mit einem Besuch im Pike Place Market, einem der ältesten Bauernmärkte in den USA. Hier kannst du nicht nur frische Meeresfrüchte und handgefertigte Waren kaufen, sondern auch den berühmten Fischhändlern beim Werfen ihrer Waren zusehen – ein echtes Erlebnis, das die Energie der Stadt widerspiegelt.

Ein Muss ist auch ein Besuch der Space Needle, von wo aus du einen Panoramablick auf die Stadt, die umliegenden Berge und den Puget Sound hast. Wenn das Wetter klar ist, kannst du sogar den schneebedeckten Gipfel des Mount Rainier in der Ferne sehen.

Für den Abend empfehle ich einen Spaziergang entlang des Seattle Waterfront, wo du bei einem Sonnenuntergang über dem Wasser die entspannte Atmosphäre genießen kannst. Wenn du hungrig bist, gibt es zahlreiche Restaurants, die lokale Spezialitäten anbieten, wie frischen Lachs oder Muscheln.

Tipps:

  • Besuche den Kerry Park für einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Seattle, besonders bei Sonnenuntergang.
  • Wenn du Lust auf Kunst hast, besuche das Chihuly Garden and Glass, wo du die beeindruckenden Glasinstallationen des berühmten Künstlers Dale Chihuly bewundern kannst.
Titelbild zu Seattle

Seattle

Seattle planen: Pike Place Market, Space Needle, Waterfront, Fähren, Kerry Park, Viertel, Hotels, ÖPNV und praktische Tipps.

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Tag 2: Seattle erkunden

Der zweite Tag deines Roadtrips ist ganz der Erkundung von Seattle gewidmet. Beginne deinen Tag mit einem gemütlichen Frühstück in einem der vielen Cafés in der Stadt – Seattle ist schließlich die Geburtsstadt des Kaffeehauses Starbucks und hat eine lebendige Kaffeekultur.

Anschließend könntest du das Seattle Art Museum besuchen, das eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken aus verschiedenen Epochen und Kulturen beherbergt. Es ist eine tolle Möglichkeit, mehr über die kreative Seite der Stadt zu erfahren.

Ein Spaziergang durch den Olympic Sculpture Park sollte ebenfalls auf deiner Liste stehen. Der Park ist ein schöner Ort für einen entspannten Nachmittag, und du kannst die moderne Kunst in einem wunderschönen Außenbereich genießen, während du die Aussicht auf den Puget Sound und die Olympic Mountains bewunderst.

Ein weiteres Highlight ist ein Ausflug zur Fremont Troll, einer ikonischen Skulptur unter der George Washington Memorial Bridge. Dieses kuriose Kunstwerk ist ein beliebtes Fotomotiv und steht symbolisch für den kreativen Geist der Stadt.

Wenn du noch Zeit hast, solltest du das Museum of History & Industry (MOHAI) besuchen, das dir einen tiefen Einblick in die Geschichte Seattles und seiner Rolle als Innovationszentrum gibt.

Tipps:

  • Mache eine Hafenrundfahrt oder eine Bootstour auf dem Lake Union, um die Stadt aus einer anderen Perspektive zu sehen.
  • Abends lohnt sich ein Abstecher ins Pioneer Square, das älteste Viertel Seattles, wo du in historischen Gebäuden kleine Geschäfte, Bars und Galerien findest.

Tag 3: Fahrt zum Olympic National Park

etappe:

  • arrows_outward 160 km
  • timer 2 Std.

Heute beginnt das Abenteuer richtig, denn du machst dich auf den Weg zum Olympic National Park. Die Fahrt führt dich entlang der Küste des Puget Sound, und es lohnt sich, früh loszufahren, um die Landschaft in vollen Zügen zu genießen.

Auf dem Weg dorthin empfehle ich einen Zwischenstopp in der Stadt Port Angeles, die als Tor zum Olympic National Park gilt. Hier kannst du dir Proviant für die nächsten Tage besorgen oder das Feiro Marine Life Center besuchen, um mehr über die faszinierende Meeresfauna der Region zu erfahren.

Der Olympic National Park ist einzigartig in seiner Vielfalt. Sobald du ankommst, bietet sich ein Besuch des Hurricane Ridge an, der einen atemberaubenden Panoramablick auf die olympischen Berge und den Puget Sound bietet. Die Fahrt hinauf ist bereits ein Erlebnis für sich, mit kurvenreichen Straßen, die durch dichte Wälder führen und immer wieder spektakuläre Ausblicke freigeben.

Nach einem entspannten Mittagessen (Picknick mit Aussicht, vielleicht?) könntest du zum Lake Crescent fahren, einem tiefen Gletschersee mit kristallklarem Wasser, der von Bergen umgeben ist. Hier kannst du eine kurze Wanderung auf dem Marymere Falls Trail unternehmen, der zu einem schönen Wasserfall führt, der in den Lake Crescent mündet.

Tipps:

  • Für Abenteuerlustige bietet sich eine Wanderung auf dem Hurricane Hill Trail an, der anspruchsvoll, aber mit einem unglaublichen Blick auf den Mount Olympus belohnt wird.
  • Am Abend kannst du noch einen Abstecher zum Elwha Valley machen, einem weniger besuchten, aber ebenso beeindruckenden Teil des Parks, der für seine wilden Flüsse und alten Wälder bekannt ist.

Tag 4: Olympic National Park erkunden

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Olympic National Park und seiner einzigartigen Naturvielfalt. Beginne deinen Tag mit einem Besuch des Hoh Rain Forest, einem der faszinierendsten gemäßigten Regenwälder der Welt. Die Bäume hier sind von dichtem Moos und Flechten bedeckt, und die Atmosphäre ist nahezu mystisch. Der Hall of Mosses Trail ist eine relativ kurze Wanderung, die dich tief in diesen verwunschenen Wald führt und dir ein Gefühl für die üppige Vegetation und die unberührte Natur gibt.

Danach bietet sich eine Fahrt zum Sol Duc Valley an. Auf dem Weg dorthin wirst du durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit dichten Wäldern und klaren Flüssen fahren. Im Sol Duc Valley angekommen, kannst du die Sol Duc Falls besuchen, einen beeindruckenden Wasserfall, der in einem tiefen, moosbedeckten Tal liegt. Diese Wanderung ist relativ kurz und führt dich durch ein wunderschönes Waldgebiet.

Nach der Wanderung kannst du dich in den Sol Duc Hot Springs entspannen, heißen Quellen, die mitten im Wald liegen und einen idealen Ort bieten, um nach einem langen Tag zu relaxen. Diese natürlichen Quellen haben heilende Eigenschaften und sind seit Jahrhunderten ein beliebter Ort zur Erholung.

Beende den Tag mit einem Besuch am Rialto Beach, einem der schönsten Strände im Olympic National Park. Die dramatischen Küstenfelsen, die mit Treibholz bedeckt sind, schaffen eine raue und dennoch atemberaubende Szenerie. Hier kannst du einen beeindruckenden Sonnenuntergang über dem Pazifik erleben und die frische Seeluft genießen.

Tag 5: Fahrt zum Mount Rainier National Park

etappe:

  • arrows_outward 240 km
  • timer 3 Std.

Heute steht die Fahrt zum Mount Rainier National Park auf dem Programm, einem der bekanntesten und beliebtesten Nationalparks im Pazifischen Nordwesten. Die Strecke führt dich durch die sanften Hügel und dichten Wälder von Washington und bietet immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den majestätischen Mount Rainier, der mit seinen 4.392 Metern Höhe die Landschaft dominiert.

Ein lohnenswerter Zwischenstopp auf dem Weg ist die Stadt Tacoma. Hier kannst du das Museum of Glass besuchen, das eine beeindruckende Sammlung zeitgenössischer Glaskunst beherbergt. Besonders sehenswert ist der Chihuly Bridge of Glass, eine beeindruckende Installation des Glasmeisters Dale Chihuly, die die Stadt mit dem Museum verbindet. Auch das Washington State History Museum ist einen Besuch wert, um mehr über die Geschichte des Bundesstaates zu erfahren.

Ein weiterer empfehlenswerter Stopp ist die Stadt Olympia, die Hauptstadt des Bundesstaates Washington. Hier kannst du das Washington State Capitol besichtigen, ein beeindruckendes Gebäude, das auf einem Hügel über der Stadt thront. Ein Spaziergang durch den Percival Landing Park bietet schöne Ausblicke auf den Puget Sound und die Möglichkeit, die entspannte Atmosphäre der Stadt zu genießen.

Nach der Ankunft im Mount Rainier National Park ist der Paradise-Bereich meist die naheliegendste Wahl, wenn Straße und Wetter passen. Im Sommer ist Paradise für Wildblumen, Aussicht und den Skyline Trail bekannt. Starte früh, denn Parkplätze können sich schnell füllen, und prüfe vorab, welche Straßen und Trails geöffnet sind.

Titelbild zu Mount Rainier Nationalpark

Mount Rainier Nationalpark

Plane deinen Besuch im Mount Rainier National Park mit aktuellen Tipps zu Paradise, Sunrise, Eintritt, Straßenstatus, Parkplätzen, Camping und bester Reisezeit.

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Tag 6: Mount Rainier National Park erkunden

Der heutige Tag ist der Erkundung des Mount Rainier National Park gewidmet, einem der landschaftlich beeindruckendsten Orte in den USA. Beginne den Tag mit einem Besuch des Reflection Lake, wo du an klaren Tagen ein perfektes Spiegelbild des Mount Rainier im ruhigen Wasser sehen kannst. Dies ist einer der besten Orte im Park für Fotografie, besonders bei Sonnenaufgang, wenn die Farben des Himmels und des Berges besonders intensiv sind.

Den Grove of the Patriarchs solltest du aktuell nicht fest einplanen: Der Trail ist seit längerer Zeit geschlossen. Als Alternative bieten sich je nach Straßenzustand Longmire, Trail of the Shadows, Narada Falls, Reflection Lakes oder ein kürzerer Abschnitt im Paradise-Bereich an.

Ein weiteres Highlight des Tages könnte ein Besuch der Narada Falls sein, die zu den schönsten Wasserfällen im Park zählen. Die Fälle sind leicht zugänglich und bieten sowohl von oben als auch von einem unteren Aussichtspunkt aus einen herrlichen Anblick. Die Wanderung zu den Narada Falls ist kurz, aber lohnenswert, vor allem wegen der erfrischenden Gischt und der malerischen Umgebung.

Schließe den Tag mit einem Besuch im Longmire Historic District ab, einem historischen Gebiet im Park, das ursprünglich als Kurort gegründet wurde. Hier kannst du das Longmire Museum besuchen, das sich mit der Geologie und der Geschichte des Parks beschäftigt. Eine kurze Wanderung auf dem Trail of the Shadows bietet dir zudem einen Einblick in die historische Bedeutung des Gebiets und die natürlichen Thermalquellen, die Longmire einst berühmt machten.

Tag 7: Fahrt nach Portland

etappe:

  • arrows_outward 230 km
  • timer 3 Std.

Die heutige Fahrt führt dich nach Portland, einer Stadt, die für ihre kreative Atmosphäre, großartigen Parks und fantastische Food-Szene bekannt ist. Die Route nach Portland bietet einige interessante Zwischenstopps, die einen Besuch wert sind.

Ein weiteres Highlight auf dem Weg ist das Mount St. Helens National Volcanic Monument. Hier kannst du den berühmten Vulkan besichtigen, der 1980 ausbrach und die Landschaft dramatisch veränderte. Das Johnston Ridge Observatory bietet eine beeindruckende Aussicht auf den Krater und informative Ausstellungen, die die Ereignisse rund um den Ausbruch und die Regeneration der Natur in den folgenden Jahren dokumentieren.

Nach der Ankunft in Portland kannst du den Tag mit einem Spaziergang durch den Washington Park ausklingen lassen, der den International Rose Test Garden und den Portland Japanese Garden beherbergt. Beide Gärten sind weltberühmt und bieten eine ruhige und friedliche Umgebung, um die Schönheit der Natur zu genießen.

Titelbild zu Portland

Portland

Portland planen: Powell's, Washington Park, Food Carts, Viertel, ÖPNV, Hotels, Columbia River Gorge und praktische Tipps.

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Tag 8: Portland erkunden

Der heutige Tag ist vollständig der Erkundung von Portland gewidmet. Diese Stadt, auch bekannt als "City of Roses", bietet eine faszinierende Mischung aus Natur und urbanem Leben. Beginne deinen Tag mit einem Besuch des Washington Park, einem der größten und vielfältigsten Parks der Stadt. Hier kannst du den International Rose Test Garden besuchen, der über 10.000 Rosenbüsche beherbergt und eine atemberaubende Aussicht auf die Skyline von Portland bietet.

Ein weiteres Highlight des Parks ist der Portland Japanese Garden, einer der authentischsten japanischen Gärten außerhalb Japans. Die ruhige Atmosphäre, die sorgfältig gestalteten Landschaften und die traditionellen japanischen Strukturen machen diesen Garten zu einem Ort der Entspannung und Inspiration.

Anschließend kannst du das Portland Art Museum im Herzen der Stadt besuchen. Das Museum bietet eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken aus verschiedenen Epochen und Kulturen, von antiken Skulpturen bis hin zu moderner Kunst. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, mehr über die kulturelle Vielfalt der Stadt zu erfahren.

Für eine etwas andere Perspektive auf die Stadt, besuche das Lan Su Chinese Garden, eine ruhige Oase im Herzen von Portland. Dieser authentische chinesische Garten ist eine Hommage an die Kultur und Architektur der Ming-Dynastie und bietet zahlreiche Teiche, Pavillons und versteckte Pfade zum Erkunden.

Den Abend kannst du in einem der vielen Food Cart Pods ausklingen lassen, die überall in der Stadt zu finden sind. Diese Food Trucks bieten eine unglaubliche Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten aus der ganzen Welt und sind ein wichtiger Bestandteil der kulinarischen Szene Portlands.

Tag 9: Fahrt zum Crater Lake National Park

etappe:

  • arrows_outward 400 km
  • timer 5 Std.

Heute machst du dich auf den Weg zum Crater Lake National Park, einem der spektakulärsten Nationalparks in den USA. Die Fahrt führt dich durch die abwechslungsreiche Landschaft Oregons, von sanften Hügeln über dichte Wälder bis hin zu den imposanten Bergen des südlichen Oregons.

Ein empfehlenswerter Zwischenstopp ist die Stadt Eugene, die für ihre lebhafte Kunstszene, Parks und Gärten bekannt ist. Besuche das Jordan Schnitzer Museum of Art, das eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken aus Asien, Amerika und Europa beherbergt.

Titelbild zu Eugene

Eugene

Eugene ist eine entspannte Outdoor- und Universitätsstadt im Willamette Valley - ideal zwischen Oregon Coast, Cascades und Portland.

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Ein weiteres lohnendes Ziel auf dem Weg ist Roseburg, eine charmante Stadt, die von Weingütern umgeben ist. Hier kannst du den Stewart Park besuchen, der sich perfekt für ein Picknick oder einen entspannten Spaziergang eignet. Für Weinliebhaber bietet sich eine Weinprobe in einem der lokalen Weingüter an.

Nach deiner Ankunft im Crater Lake National Park solltest du zuerst prüfen, welche Abschnitte des Rim Drive geöffnet sind. Die Straße rund um den See ist stark schneeabhängig und öffnet oft nur schrittweise. Wenn Teile geschlossen sind, lohnt sich der Park trotzdem: Schon die erreichbaren Aussichtspunkte am Rim geben dir den typischen Blick auf den tiefblauen See.

Titelbild zu Crater Lake Nationalpark

Crater Lake Nationalpark

Erkunde den atemberaubenden Crater Lake National Park in Oregon, den tiefsten See der USA und die spektakuläre Vulkanlandschaft.

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Tag 10: Crater Lake National Park erkunden

Der heutige Tag ist ganz dem Crater Lake National Park gewidmet, aber plane ihn 2026 anders als in vielen älteren Reiseberichten. Der Cleetwood Cove Trail ist wegen eines großen Bauprojekts die ganze Saison geschlossen. Damit entfällt auch der reguläre Zugang zum Seeufer; Bootstouren zur Wizard Island solltest du für diese Reise nicht als festen Programmpunkt einplanen.

Für eine weniger anstrengende, aber ebenso lohnende Wanderung empfehle ich den Garfield Peak Trail. Diese Route bietet spektakuläre Ausblicke auf den Crater Lake und die umliegenden Berge und ist besonders bei Sonnenaufgang oder -untergang beeindruckend.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Steel Visitor Center, wo du mehr über die Geologie und Geschichte des Crater Lake erfahren kannst. Hier findest du auch nützliche Informationen zu weiteren Wanderungen und Aktivitäten im Park.

Beende den Tag mit einer Fahrt zum Watchman Overlook, einem der besten Aussichtspunkte im Park. Von hier aus kannst du den Sonnenuntergang über dem Crater Lake genießen und die spektakulären Farben des Himmels und des Sees bewundern.

Tag 11: Fahrt zum Redwood National Park

etappe:

  • arrows_outward 320 km
  • timer 4 Std.

Heute geht die Reise weiter zum Redwood National Park, einem der faszinierendsten Nationalparks der USA. Die Fahrt dorthin führt durch wunderschöne Landschaften, von den Bergen Oregons bis zu den dichten Wäldern Nordkaliforniens.

Ein lohnender Zwischenstopp auf der Route ist Medford, Oregon, eine charmante Stadt, die für ihre Obstgärten und Weingüter bekannt ist. Besuche den Rogue Creamery für preisgekrönten Käse oder mache eine Weinprobe in einem der nahegelegenen Weingüter.

Ein weiteres Highlight auf dem Weg ist der Jedediah Smith Redwoods State Park. Dieser Park ist der nördlichste Teil des Redwood National and State Parks und bietet einige der größten und ältesten Bäume der Welt. Eine Wanderung auf dem Stout Grove Trail führt dich zu einem beeindruckenden Hain von Redwoods, die in den Himmel ragen.

Nach deiner Ankunft im Redwood National Park kannst du eine erste Erkundungstour durch den Park machen. Der Tall Trees Grove ist besonders eindrucksvoll, braucht aber eine gute Vorbereitung und ist kein spontaner Kurzstopp. Wenn du unkomplizierter starten möchtest, sind Stout Grove, Lady Bird Johnson Grove oder Prairie Creek oft die bessere erste Wahl.

Titelbild zu Redwood Nationalpark

Redwood Nationalpark

Plane Redwood National and State Parks mit aktuellen Infos zu Fern Canyon, Gold Bluffs Beach, Tall Trees Permit, State-Park-Bereichen, Küstenroute, Camping und besten Standorten.

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Tag 12: Redwood National Park erkunden

Heute hast du den ganzen Tag Zeit, um die Redwood National and State Parks zu erkunden. Beginne im Prairie Creek Redwoods State Park, einem der schönsten Bereiche. Der Fern Canyon Trail ist spektakulär, aber in der Saison nicht immer spontan möglich: Für die Zufahrt zu Fern Canyon und Gold Bluffs Beach können Day-Use-Permits nötig sein. Prüfe das vorab, sonst verlierst du am Morgen wertvolle Zeit.

Ein weiteres Highlight ist der Lady Bird Johnson Grove, benannt nach der ehemaligen First Lady. Dieser einfache Wanderweg führt dich durch einen Hain riesiger Redwoods, die zum Teil über 1.000 Jahre alt sind. Die friedliche Atmosphäre und die beeindruckende Größe der Bäume machen diese Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für den Nachmittag bietet sich ein Besuch der Küste des Parks an. Der Gold Bluffs Beach ist ein wunderschöner Strandabschnitt, der oft menschenleer ist und eine fantastische Möglichkeit bietet, die raue Schönheit der kalifornischen Küste zu genießen. Hier kannst du am Strand entlang spazieren, im Pazifik schwimmen oder einfach nur die Aussicht auf die endlosen Wellen genießen.

Beende den Tag mit einer Wanderung auf dem Trillium Falls Trail, einem moderaten Rundweg, der durch dichte Redwood-Wälder und entlang eines malerischen Wasserfalls führt. Diese Wanderung bietet dir die Gelegenheit, die ruhige Schönheit des Parks noch einmal in vollen Zügen zu genießen, bevor du dich für die Nacht in einer der nahegelegenen Unterkünfte niederlässt.

Tag 13: Rückfahrt nach Seattle oder Weiterreise

etappe:

  • arrows_outward 700 km
  • timer 8 Std.

Am letzten Tag deines Roadtrips hast du die Wahl, nach Seattle zurückzukehren oder deine Reise in eine andere Richtung fortzusetzen. Wenn du dich für die Rückfahrt nach Seattle entscheidest, bietet sich ein letzter Zwischenstopp am Mount Shasta an, einem imposanten, schneebedeckten Vulkan im Norden Kaliforniens. Dieser beeindruckende Berg ist nicht nur ein großartiges Fotomotiv, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten, wie Wandern oder einfach nur ein Picknick mit einer spektakulären Aussicht.

Eine alternative Route führt dich entlang der Oregon Coast, wo du die atemberaubenden Küstenlandschaften genießen kannst. Halte in charmanten Küstenstädten wie Florence oder Newport an, die für ihre historischen Stadtzentren, Leuchttürme und malerischen Strände bekannt sind. Beide Orte bieten eine perfekte Gelegenheit, die letzten Momente deines Roadtrips in entspannter Atmosphäre zu genießen.

Titelbild zu Newport

Newport

Erlebe Newport, Rhode Island, eine Stadt voller Geschichte und atemberaubender Küsten. Besuche The Breakers, schlendere den Cliff Walk entlang und genieße den Hafen von Newport.

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Wenn du weiter in Richtung Süden reisen möchtest, könntest du deine Reise in San Francisco fortsetzen oder entlang der kalifornischen Küste bis nach Los Angeles fahren. Egal für welche Route du dich entscheidest, dieser Roadtrip durch den Pazifischen Nordwesten wird dir mit Sicherheit als eines der schönsten Abenteuer in Erinnerung bleiben.

Allgemeine Hinweise

Beste Reisezeit

Der Pazifische Nordwesten ist eine Region mit großer klimatischer Vielfalt, daher ist die Wahl der Reisezeit von entscheidender Bedeutung.

  • Frühling (März bis Mai): Der Frühling ist eine ausgezeichnete Zeit für diesen Roadtrip, besonders wenn du die Wildblumenblüte in den Nationalparks erleben möchtest. Die Temperaturen sind mild, und die Parks sind weniger überlaufen als im Sommer. Es kann jedoch noch kühl sein, insbesondere in den höher gelegenen Regionen, und gelegentlich gibt es Regen.

  • Sommer (Juli bis August): Der Sommer ist die beliebteste Zeit für diesen Roadtrip. Die Chancen auf geöffnete Straßen in den Bergen sind am größten, Unterkünfte und Parkplätze sind aber stark nachgefragt. Juni kann gut sein, ist in höheren Lagen aber noch schneeabhängig.

  • Herbst (September bis November): Der Herbst bringt kühlere Temperaturen und atemberaubende Herbstfarben, besonders in den Wäldern von Washington und Oregon. Diese Jahreszeit eignet sich hervorragend, um die Parks ohne die Menschenmassen des Sommers zu genießen. Die Küstenregionen sind besonders malerisch, und auch die Weingüter im Süden Oregons und Nordkaliforniens laden zu Besuchen ein.

  • Winter (Dezember bis Februar): Im Winter kann das Wetter im Pazifischen Nordwesten herausfordernd sein, besonders in den Bergen, wo Schnee und Eis die Straßenbedingungen erschweren können. Viele höher gelegene Straßen, insbesondere im Mount Rainier National Park, sind geschlossen oder nur mit Allradfahrzeugen zugänglich. Die Küstenregionen sind milder, aber es kann regnerisch und stürmisch sein. Winter ist jedoch die perfekte Zeit, um die heißen Quellen im Olympic National Park zu genießen oder in den Skigebieten rund um Mount Rainier und Mount Shasta Ski zu fahren.

Straßen- und Fahrbedingungen

Die Straßen im Pazifischen Nordwesten sind im Allgemeinen gut ausgebaut und gepflegt, aber einige Abschnitte, besonders in den Nationalparks, können kurvenreich und steil sein. Während der Sommermonate sind die Straßen in der Regel trocken und leicht befahrbar, aber im Winter und Frühling kann es zu glatten Bedingungen und Schneefall kommen, besonders in den höher gelegenen Regionen.

  • Mount Rainier National Park: Paradise, Sunrise und kleinere Parkstraßen sind stark saisonabhängig. Auch im Sommer können Wetter, Schnee, Bauarbeiten oder volle Parkplätze deinen Tagesplan verändern.

  • Olympic National Park: Die Straßen im Park sind ebenfalls gut asphaltiert, aber die Zufahrtswege können schmal und kurvig sein, insbesondere auf dem Weg zum Hurricane Ridge. Im Winter kann es hier zu Schneefällen kommen, die eine Allradfahrzeug oder Schneeketten erforderlich machen.

  • Crater Lake National Park: Der Rim Drive ist stark schneeabhängig und kann lange nur teilweise geöffnet sein. 2026 ist außerdem der Cleetwood Cove Trail geschlossen; prüfe zusätzlich aktuelle Hinweise zu Trails, Aussichtspunkten, Bootstouren und Baustellen.

  • Redwood National and State Parks: Viele Straßen sind schmal, kurvig und langsam. Für einzelne Ziele wie Fern Canyon/Gold Bluffs Beach oder Tall Trees Grove musst du vorab prüfen, ob Permits oder Zugangsbeschränkungen gelten.

Weitere Hinweise und Tipps

  • Ausrüstung: Für diesen Roadtrip solltest du sowohl für wärmeres Wetter als auch für kühlere Temperaturen ausgerüstet sein. Besonders wichtig sind wetterfeste Kleidung, Wanderschuhe und eine gute Kamera, um die atemberaubenden Landschaften festzuhalten.

  • Reservierungen: In der Hochsaison (Sommer) solltest du deine Unterkünfte und Aktivitäten im Voraus buchen, da die Nationalparks und umliegenden Städte oft ausgebucht sind.

  • Nationalpark-Pässe: Prüfe den Nationalpark-Pass („America the Beautiful Pass“), wenn du mehrere Nationalparks oder weitere Bundesgebiete besuchst. Für internationale Besucher kostet er seit 2026 250 USD, daher lohnt sich der Vergleich mit den Einzeleintritten deiner Route.

Fazit

Der Pazifische Nordwesten ist keine Route für perfekte Tagespläne. Dafür ist sie eine der abwechslungsreichsten USA-Reisen: Großstadt, Regenwald, Vulkan, Küste, Crater Lake und Redwoods in einer Runde.

Am besten wird die Reise, wenn du flexibel bleibst. Nutze gutes Wetter sofort für Berge und Aussichtspunkte, verschiebe Städte oder Küstenstopps bei Regen, und halte vor allem bei Mount Rainier und Crater Lake immer einen Plan B bereit. Dann wird aus der wetteranfälligen Region keine Stressquelle, sondern genau der Teil der Reise, der sie besonders macht.

FAQ

Häufige Fragen zum Roadtrip

Was ist die beste Reisezeit für diesen Roadtrip?
Am verlässlichsten sind Juli bis September. Dann sind die Chancen auf geöffnete Höhenstraßen bei Mount Rainier und Crater Lake am größten. Juni kann schön sein, ist in höheren Lagen aber noch schneeabhängig. Frühling, Herbst und Winter brauchen deutlich mehr Flexibilität.
Welche Nationalparks werden auf dieser Route besucht?
Auf dieser Route besuchst du Olympic National Park, Mount Rainier National Park, Crater Lake National Park und Redwood National and State Parks. Dazu kommen Seattle, Portland und je nach Variante die Oregon Coast oder Mount St. Helens.
Wie viel Zeit sollte ich für diesen Roadtrip einplanen?
Für die Route solltest du mindestens 13 bis 14 Tage einplanen. Entspannter sind 16 bis 18 Tage, weil Olympic, Mount Rainier, Crater Lake und die Redwoods sehr unterschiedliche Regionen sind und das Wetter immer wieder Puffer braucht.
Welche Fahrzeugtypen sind für diese Route am besten geeignet?
Ein normaler Mietwagen reicht im Sommer für die Hauptroute. Ein SUV ist angenehm, aber nicht zwingend nötig. Im Winter oder bei Fahrten in höhere Lagen musst du Schneeregeln, Kettenpflicht und Straßenzustand prüfen.
Gibt es auf der Route besondere Straßenschwierigkeiten?
Ja. Hurricane Ridge, Paradise, Sunrise, Rim Drive am Crater Lake und kleinere Küsten- oder Waldstraßen können saisonal, wetterbedingt oder wegen Bauarbeiten eingeschränkt sein. Prüfe die offiziellen Parkhinweise kurz vor der Fahrt.
Kann ich diesen Roadtrip auch im Winter machen?
Ja, aber dann ist es eine andere Reise. Küsten und Städte funktionieren, höhere Parkbereiche bei Mount Rainier und Crater Lake sind stark eingeschränkt oder nur mit Winterausrüstung erreichbar. Für eine klassische Rundreise mit Rim Drive, Paradise, Trails und Redwoods ist Sommer bis Frühherbst deutlich besser.

Weiterführende Sterckenabschnitte

Diese Anschlussrouten verbinden den Start- und Endpunkt dieses Streckenabschnittes mit einem weiteren. Hier kannst du deine Reise fortsetzen. Denke daran, dass du jede Route in beide Richtungen fahren kannst, unabhängig wie sie hier aufgelistet werden.