Maut in den USA ist für Touristen vor allem deshalb ungewohnt, weil es kein einheitliches System gibt. Je nach Region zahlst du per E-ZPass, SunPass, FasTrak, Kennzeichenerfassung oder über den Mietwagenanbieter. Zusätzlich gibt es Sonderfälle wie die New Yorker Congestion Relief Zone in Manhattan. Hier erfährst du, wie Cashless Tolling, Transponder, Express Lanes und Mietwagen-Gebühren funktionieren.
Affiliate *
In den USA gibt es kein einheitliches landesweites Mautsystem. Je nach Bundesstaat, Brücke, Tunnel oder Express Lane gelten andere Regeln. Manche Strecken akzeptieren noch Bargeld, viele arbeiten aber komplett elektronisch: per Transponder, Kennzeichenerfassung oder Mietwagenabrechnung.
Gerade mit Mietwagen solltest du vor der ersten Mautstrecke wissen, wie dein Vermieter abrechnet. Sonst zahlst du nicht nur die eigentliche Maut, sondern zusätzlich Service- oder Bearbeitungsgebühren.
Neu wichtig für viele Städtereisen: In New York City gibt es seit Januar 2025 die Congestion Relief Zone in Manhattan. Fahrzeuge, die in lokale Straßen und Avenues südlich beziehungsweise einschließlich 60th Street einfahren, können mautpflichtig sein. Ausgenommen sind unter anderem bestimmte Durchfahrtsrouten wie FDR Drive, West Side Highway/Route 9A und Verbindungen zum Hugh L. Carey Tunnel Richtung West Street. Prüfe vor einer Fahrt nach Manhattan unbedingt die aktuelle MTA-Seite.
Barzahlung gibt es noch, aber sie wird seltener. Wenn eine Cash Lane vorhanden ist, brauchst du häufig kleine Scheine oder Münzen. Verlasse dich aber nicht darauf, dass jede Mautstelle Bargeld akzeptiert.
Bekannte Systeme sind E-ZPass im Nordosten und Mittleren Westen, SunPass in Florida, FasTrak in Kalifornien und TollTag in Texas. Sie funktionieren mit Transponder oder Konto. Bei Mietwagen ist entscheidend, ob der Transponder aktiv ist und welche Gebühren der Vermieter berechnet.
Viele Mautstellen sind heute cashless. Das Kennzeichen wird fotografiert und die Maut dem Fahrzeughalter berechnet. Beim Mietwagen ist das der Vermieter, der die Kosten später an dich weitergibt. Je nach Anbieter kommt eine Servicegebühr pro Nutzungstag, pro Mautvorgang oder für den gesamten Mietzeitraum dazu.
Bei Mietwagen gibt es oft drei Varianten:
Das klingt ähnlich, kann aber sehr unterschiedlich teuer sein. Die Golden Gate Bridge empfiehlt Mietwagenkunden ausdrücklich, vor der Fahrt mit dem Vermieter zu klären, wie Bay-Area-Maut abgerechnet wird, ob man ein Programm aktivieren oder ablehnen muss und welche Servicegebühren entstehen können.

Bei Mietwagen ist die eigentliche Maut oft nicht das Problem, sondern die Zusatzgebühr des Vermieters. Lies deshalb die Mautbedingungen, bevor du eine mautpflichtige Strecke oder Express Lane nutzt.
Klicke nicht auf SMS-Links zu angeblich offenen Mautforderungen. E-ZPass warnt vor betrügerischen Text- und E-Mail-Nachrichten. Prüfe offene Maut immer direkt über die offizielle Website des jeweiligen Mautbetreibers.
Maut gibt es besonders häufig in diesen Regionen:
Werbung

Maut in den USA ist nicht schwer, aber uneinheitlich. Mit dem eigenen Auto würdest du meist ein regionales Konto oder einen Transponder nutzen. Mit Mietwagen ist die wichtigste Frage: Wie rechnet der Vermieter ab? Wenn du das vor der ersten Fahrt klärst, vermeidest du spätere Überraschungen auf der Kreditkartenabrechnung.
Für Touristen ist die beste Strategie simpel: Vor der Reise prüfen, ob deine Route durch Florida, den Nordosten, Chicago, Texas, Kalifornien oder Manhattan führt. Bei der Mietwagenabholung fragst du dann gezielt nach Toll Pass, PlatePass, FasTrak, E-ZPass, SunPass oder Pay-by-Plate. Und wenn später eine SMS mit Zahlungslink kommt: nicht klicken, sondern direkt beim offiziellen Anbieter prüfen.
Afflilate
info: Wenn Du über diese Anzeige etwas auf der Zielseite buchst, bekommen wir vom betreffenden Anbieter eine Vermittlerprovision. Für dich entstehen keine Nachteile beim Kauf und du unterstützt damit die Arbeit auf diesem Blog. Vielen Dank!