Ausgangspunkt Seattle
Seattle eignet sich als Startpunkt, weil du von hier schnell Richtung Olympic Peninsula oder Mount Rainier kommst. Für diese Route solltest du aber nicht nur nach der Karte planen: Wetter, Schnee, Küstennebel und lange Fahrzeiten entscheiden stark darüber, wie angenehm die Westküste wirklich wird.
Aktuell wichtig für die Planung:
- Mount Rainier: Rechne im Sommer mit langen Wartezeiten und vollen Parkplätzen. Grove of the Patriarchs ist geschlossen, Carbon River und Mowich Lake sind derzeit nicht über SR 165 erreichbar.
- Olympic: Hurricane Ridge ist im Sommer ein guter Bergstopp, hat aber nach dem Brand des alten Besucherzentrums nur eingeschränkte Einrichtungen und kann wetterbedingt schließen.
- Crater Lake: 2026 sind Cleetwood Cove Trail und damit der Seeuferzugang sowie Bootstouren zur Wizard Island geschlossen. Teile des East Rim Drive können ebenfalls gesperrt sein.
- Redwood / Nordkalifornien: Für Fern Canyon und Gold Bluffs Beach brauchst du zwischen 15. Mai und 15. September eine Online-Reservierung, wenn du mit dem Auto dorthin fährst.
- Highway 1 / Big Sur: Der Korridor ist im September 2026 wegen der Timber- und Plaskett-Feuer abschnittsweise gesperrt. Prüfe vor jeder Etappe Caltrans QuickMap und die Monterey-District-Seite der California State Parks.
- Reisedauer: 14 Tage sind straff; 18 bis 21 Tage passen besser zur Strecke.
Welche Variante passt zu dir?
Die große Runde lässt sich je nach Zeit, Wanderschwerpunkt und Reisetempo sinnvoll anpassen.
- 14 Tage: Die kompakte Variante ist machbar, aber straff. Plane weniger Stadtzeit ein und entscheide dich zwischen Crater Lake und einem zusätzlichen Redwood-Tag.
- 18 Tage: Die ausgewogene Standardroute gibt Olympic, Mount Rainier, San Francisco und Highway 1 mehr Luft, ohne dass die Reise zu langsam wird.
- 21 Tage: Zusatztage in den Nationalparks, San Francisco, Los Angeles und San Diego machen die lange Strecke deutlich entspannter.
- Mehr Natur: Nutze zusätzliche Zeit für Olympic, Mount Rainier, Crater Lake und Redwood und kürze dafür die Stadtaufenthalte.
Weiter nachSeattleZiel ansehen Tag1Etappe 1Ankunft in Seattle
Nach der Ankunft in Seattle holst du den Mietwagen ab und kaufst Proviant für die nächsten Tage. Für die erste Nacht ist eine Unterkunft mit gut erreichbarem Parkplatz praktischer als ein Hotel mitten im Zentrum.
Ankommen und orientieren
Für einen kurzen ersten Rundgang eignet sich der Pike Place Market mit Marktständen, kleinen Geschäften und Imbissen. Von der Space Needle blickst du bei klarer Sicht über die Stadt, den Puget Sound und bis zum Mount Rainier. Bei tiefen Wolken kannst du dir das teure Ticket sparen.
Das Museum of Pop Culture (MoPOP) zeigt wechselnde Ausstellungen zu Musik, Science-Fiction und Popkultur. Für klassische und moderne Kunst kommt das Seattle Art Museum infrage; der frei zugängliche Olympic Sculpture Park lässt sich leichter in einen kurzen Ankunftstag einbauen.
Tipps:
- Am Kerry Park hast du den klassischen Blick auf die Skyline; bei klarer Sicht steht Mount Rainier im Hintergrund.
- Für Kaffee musst du nicht zur ursprünglichen Starbucks-Filiale am Pike Place Market anstehen. In den umliegenden Vierteln gibt es viele unabhängige Cafés.
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Weiter nachOlympic National ParkZiel ansehen Tag2Etappe 2Olympic National Park
In Port Angeles kannst du Proviant besorgen oder im Feiro Marine Life Center mehr über die Meeresfauna der Region erfahren. Von hier fährt außerdem die Fähre nach Victoria, British Columbia. Diese Erweiterung braucht mindestens einen zusätzlichen Tag und passende Einreisedokumente; sie ist kein kurzer Abstecher innerhalb dieser Etappe.
Weiter geht es zur Hurricane Ridge. Die Straße ist im Sommer in der Regel geöffnet, kann aber wegen Wetter oder Sicherheitslage kurzfristig schließen. Das frühere Besucherzentrum ist 2023 abgebrannt; Einrichtungen sind deshalb begrenzter als in älteren Reiseberichten. Abschließend passt Lake Crescent gut als ruhiger Stopp mit kurzen Wegen und Uferblicken.
Tipps:
- Der Hurricane Hill Trail lohnt sich bei guter Sicht, aber prüfe vorher die aktuelle Zugänglichkeit.
- Sol Duc Hot Springs passt eher, wenn du eine Zusatznacht auf der Olympic Peninsula einplanst.
Impressionen dieser Etappe



Weiter nachMount Rainier National ParkZiel ansehen Tag3Etappe 3Mount Rainier National Park
Auf dem Weg zum Park liegt Tacoma. Dort kommen das Museum of Glass, das Washington State History Museum oder ein Spaziergang an der Ruston Way Waterfront infrage. Ein Museumsbesuch kostet allerdings mehrere Stunden. Wenn du Paradise noch am selben Tag erreichen willst, beschränkst du dich besser auf eine kurze Pause.
Im Park selbst sind Reflection Lake, Narada Falls und Longmire gute Stopps, wenn die Straßen offen sind und du früh genug im Park bist. Plane nicht zu viele Bereiche auf einmal: Paradise, Sunrise und Ohanapecosh liegen weiter auseinander, als sie auf der Karte wirken.
Den Grove of the Patriarchs Trail solltest du 2026 nicht einplanen. Der Zugang bleibt wegen der beschädigten Hängebrücke geschlossen; ein Ersatz ist erst ab Sommer 2027 in Arbeit und wird mehrere Saisons brauchen.
Tipps:
- Starte früh, bevor sich an den Parkeingängen und Parkplätzen lange Schlangen bilden.
- Die Narada Falls lassen sich als kurzer Stopp einbauen. Der Weg zum unteren Aussichtspunkt kann durch Gischt rutschig sein.
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Weiter nachPortlandZiel ansehen Tag4Etappe 4Portland, Oregon
Wenn du ohne großen Umweg nach Portland fährst, bleibt am Nachmittag Zeit für den Washington Park. Dort liegt der frei zugängliche International Rose Test Garden mit mehr als 10.000 Rosenstöcken; wie viel blüht, hängt von der Jahreszeit ab. Bei klarer Sicht ist auch Mount Hood zu sehen.
Der kostenpflichtige Portland Japanese Garden liegt direkt oberhalb des Rosengartens. Wege führen durch mehrere Gartenbereiche mit Teichen, Brücken und sorgfältig gesetzten Pflanzen.
Im Pearl District findest du Geschäfte, Galerien und Restaurants. Dort liegt auch Powell’s City of Books, eine große unabhängige Buchhandlung, in der man leicht länger bleibt als geplant. Der Lan Su Chinese Garden in Chinatown ist eine weitere Möglichkeit. Nach dem Abstecher zum Mount St. Helens wirst du dieses gesamte Stadtprogramm voraussichtlich auf einen Zusatztag verschieben müssen.
Tipps:
- An den Food Cart Pods stehen mehrere Imbisswagen an einem festen Standort. Angebot und Öffnungszeiten wechseln.
- Wenn du eine der lokalen Brauereien besuchst, lass anschließend das Auto stehen.
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Weiter nachCrater Lake National ParkZiel ansehen Tag5Etappe 5Crater Lake National Park
Unterwegs durch Oregon
In der Universitätsstadt Eugene kannst du eine Pause in einem Café oder Park einlegen. Das Jordan Schnitzer Museum of Art zeigt Kunst aus Asien, Amerika und Europa; ein Museumsbesuch passt nur bei früher Abfahrt in den langen Fahrtag.
Weiter südlich eignet sich Roseburg für eine kurze Pause im Stewart Park. Rund um die Stadt liegen mehrere Weingüter. Eine Weinprobe ist nur sinnvoll, wenn die fahrende Person darauf verzichtet oder du in der Region übernachtest.
Sobald du den Crater Lake National Park erreichst, prüfe zuerst, welche Teile des Rim Drive geöffnet sind. Der West Rim Drive ist oft früher nutzbar als der East Rim Drive, einzelne Abschnitte können wegen Schnee oder Bauarbeiten geschlossen sein.
Crater Lake und Rim Drive
Den Cleetwood Cove Trail solltest du 2026 nicht einplanen: Er ist die ganze Saison wegen großer Bauarbeiten geschlossen. Damit entfallen auch Seeuferzugang und Bootstouren zur Wizard Island.
Der Garfield Peak Trail ist 5,8 Kilometer lang und überwindet rund 308 Höhenmeter. Für die zwei- bis dreistündige Wanderung brauchst du feste Schuhe. Bis in den Frühsommer können Schnee und Eis liegen; prüfe deshalb vorher den Zustand des Weges.
Tipps:
- Am Kraterrand können Wind und Temperatur deutlich unangenehmer sein als im Tal. Nimm auch an warmen Tagen eine zusätzliche Schicht mit.
- Im wieder geöffneten Steel Information Center bekommst du Informationen zu Geologie, Straßenzustand und geöffneten Wanderwegen.
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Weiter nachRedwood National ParkZiel ansehen Tag6Etappe 6Redwood National Park
Wenn du im nördlichen Parkbereich übernachtest, liegt Eureka bereits südlich deines ersten Etappenziels. Besuche die Stadt dann besser am nächsten Morgen auf dem Weg nach San Francisco. In Old Town Eureka stehen zahlreiche viktorianische Gebäude; das auffällige Carson Mansion kannst du nur von außen ansehen, da es heute privat genutzt wird.
Auch die Avenue of the Giants liegt weiter südlich und passt geografisch besser an Tag 7. Die Nebenstraße führt parallel zum Highway 101 durch alte Redwood-Bestände und hat mehrere Zugänge zu kurzen Waldwegen. Wenn du sie schon heute fährst, solltest du südlich der Parks übernachten und mit einer längeren Etappe rechnen.
Im Redwood-Gebiet sind Tall Trees Grove, Prairie Creek, Newton B. Drury Scenic Parkway und Fern Canyon starke Ziele. Für Tall Trees Grove brauchst du eine separate Zugangserlaubnis, und für Fern Canyon / Gold Bluffs Beach ist vom 15. Mai bis 15. September eine Online-Reservierung nötig, wenn du mit dem Auto über Davison Road einfährst.
Gold Bluffs Beach ist schön, aber logistisch kein beiläufiger Abstecher: Davison Road ist eine schmale Schotterstraße mit Wasserdurchfahrten; RVs über 24 Fuß und Trailer sind dort nicht erlaubt.
Tipps:
- Hole dir aktuelle Hinweise im Thomas H. Kuchel Visitor Center oder online, bevor du zu Fern Canyon, Tall Trees Grove oder abgelegenen Ausgangspunkten fährst.
- Küstennebel ist normal. Packe eine dünne warme Schicht ein, auch wenn weiter südlich Sonne und Hitze warten.
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Weiter nachSan FranciscoZiel ansehen Tag7Etappe 7Ankunft in San Francisco
Kurz vor San Francisco hast du von Battery Spencer in den Marin Headlands einen guten Blick auf die Golden Gate Bridge. Für einen Spaziergang auf der Brücke brauchst du zusätzliche Zeit und musst anschließend noch zur Unterkunft fahren.
Nach der Ankunft kannst du an Fisherman's Wharf essen und die Seelöwen am Pier 39 beobachten. Eine Fahrt mit der historischen Cable Car ist eine mögliche Ergänzung, doch nach dem langen Fahrtag solltest du nicht auch noch das gesamte Stadtprogramm erzwingen.
Alamo Square mit den Painted Ladies und die Wandmalereien im Mission District hebst du dir besser für den folgenden Tag auf. Beide Viertel liegen nicht direkt bei Fisherman's Wharf.
Tipps:
- Buche im Voraus eine Tour zur Alcatraz Island, um die Geschichte des berüchtigten Gefängnisses zu erkunden.
- Besuche das Exploratorium für interaktive wissenschaftliche Exponate.
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Tag8Etappe 8San Francisco Erkundung
Starte den Tag in Chinatown. Zwischen Grant Avenue und Stockton Street liegen Tempel, Bäckereien, Lebensmittelgeschäfte und Restaurants. Laufe auch in die Seitenstraßen, statt nur durch das touristische Dragon Gate zu gehen.
Vom Coit Tower auf dem Telegraph Hill blickst du über Stadt und Bucht. Im Erdgeschoss befinden sich Wandmalereien aus den 1930er-Jahren; für die Aussichtsplattform brauchst du ein Ticket.
Im Golden Gate Park liegen die California Academy of Sciences, das de Young Museum und der Japanese Tea Garden nah beieinander. Wähle höchstens ein großes Museum, wenn du am selben Tag noch andere Viertel besuchen möchtest. Der langgestreckte Park ist größer als der Central Park in New York und lässt sich nicht sinnvoll komplett zu Fuß abhaken.
Bei klarer Sicht lohnt sich am Abend die Fahrt zu Twin Peaks. Dort ist es oft deutlich windiger und kühler als in den Straßen der Stadt; Wertsachen bleiben auch bei einem kurzen Stopp nicht im Auto.
Tipps:
- Reserviere Alcatraz und stark nachgefragte Museen im Voraus.
- Prüfe, ob sich ein Muni Passport für deine geplanten Fahrten rechnet. Für einzelne Wege kann die Bezahlung pro Fahrt günstiger sein.
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Weiter nachMontereyZiel ansehen Tag9Etappe 9Monterey und Big Sur
Das Monterey Bay Aquarium zeigt die Meereswelt der kalifornischen Küste, darunter Seeotter, Quallen und Haie. Plane mehrere Stunden ein und reserviere das Ticket vorab, wenn dein Reisetag feststeht.
Direkt vor dem Aquarium liegt die historische Cannery Row, früher Zentrum der Sardinenindustrie und heute von Geschäften und Restaurants geprägt. John Steinbeck machte die Straße mit seinem gleichnamigen Roman bekannt.
Der mautpflichtige 17-Mile Drive führt durch Wohngebiete und an Küstenstopps sowie Golfplätzen wie Pebble Beach vorbei. Aquarium, 17-Mile Drive und mehrere Big-Sur-Stopps ergeben zusammen einen sehr langen Tag; setze vorher Prioritäten.
Nach Monterey fährst du weiter nach Big Sur. Die Strecke ist wieder befahrbar, aber sie bleibt eine der Straßen, die du am Vorabend prüfen solltest. Rutschungen, Bauarbeiten und Wetter können den Highway 1 kurzfristig beeinflussen. Gute Stopps sind Bixby Creek Bridge, Pfeiffer Beach und geöffnete State-Park-Bereiche.
Tipps:
- Plane Big Sur nicht als schnelle Durchfahrt. Kurven, Baustellen, Parkplätze und Fotostopps kosten Zeit.
- Reserviere im Voraus, wenn du in Big Sur übernachten möchtest; die Unterkünfte sind begrenzt und teuer.
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Weiter nachSan Luis ObispoZiel ansehen Tag10Etappe 10San Luis Obispo
Oberhalb von San Simeon liegt Hearst Castle, das der Zeitungsverleger William Randolph Hearst errichten ließ. Innenräume, Gärten und Neptun-Pool sind nur im Rahmen verschiedener Führungen zugänglich. Reserviere eine feste Zeit und rechne Anfahrt, Shuttle sowie Tourdauer in den ohnehin langen Küstentag ein.
In San Luis Obispo kannst du durch die kompakte Innenstadt gehen und die Mission San Luis Obispo de Tolosa besuchen. Rund um Higuera Street und den Mission Plaza liegen Geschäfte, Cafés und Restaurants.
Wenn du an einem Donnerstag in der Stadt bist, findet abends der Thursday Night Farmers' Market statt. Neben Obst, Gemüse und Blumen gibt es Essensstände und häufig Livemusik. Prüfe den Termin bei Feiertagen oder Veranstaltungen noch einmal vorab.
Tipps:
- Spaziere durch die Bubblegum Alley, eine ungewöhnliche Gasse, die mit Tausenden von Kaugummis bedeckt ist.
- Vom Bishop Peak reicht der Blick weit über die Stadt. Der Aufstieg ist aber eine eigene, anstrengende Wanderung und kein kurzer Abendspaziergang nach dem Fahrtag.
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Weiter nachSanta BarbaraZiel ansehen Tag11Etappe 11Santa Barbara
Der Abstecher nach Solvang führt ins Santa Ynez Valley und verlängert die Strecke. Dänisch inspirierte Fassaden, Windmühlen und Bäckereien prägen das Zentrum. Das Elverhøj Museum beschäftigt sich mit der Ortsgeschichte und der dänischen Einwanderung. Wenn du Pismo Beach ausführlich besuchst, halte dich in Solvang entsprechend kürzer.
In Santa Barbara kannst du die Old Mission Santa Barbara und ihre Gartenanlage besuchen. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Mission; für den Kontext zur Kolonisierung und zur indigenen Bevölkerung der Region lohnt es sich, die Erläuterungen vor Ort aufmerksam zu lesen.
An der State Street liegen Geschäfte, Galerien und Restaurants. Vom Uhrturm des Santa Barbara County Courthouse reicht der Blick über die roten Dächer bis zum Meer, sofern der Zugang geöffnet ist.
Tipps:
- Am East Beach kannst du am Wasser entlanggehen oder ein Fahrrad für die Küstenpromenade mieten.
- Der Santa Barbara Zoo ist eine Alternative zum Stadtprogramm, kein zusätzlicher kurzer Stopp.
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Weiter nachLos AngelesZiel ansehen Tag12Etappe 12Los Angeles
Am Hollywood Walk of Fame liegen das TCL Chinese Theatre und das Dolby Theatre nah beieinander. Der Abschnitt ist laut, voll und stark touristisch; für einen ersten Eindruck reichen meist ein bis zwei Stunden.
Vom Griffith Observatory blickst du über die Stadt und zum Hollywood Sign. Die Ausstellung ist frei zugänglich, für das Planetarium brauchst du ein Ticket. Parkplätze am Observatorium sind begrenzt; plane Zeit für Shuttle oder Fußweg ein.
Tipps:
- Die Universal Studios Hollywood füllen einen eigenen Tag und passen nicht zusätzlich in diese Etappe.
- Auch das Getty Center solltest du als Alternative zum Hollywood-Programm behandeln. Der Eintritt ist frei, Parken kostet jedoch und eine zeitgebundene Reservierung kann nötig sein.
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Tag13Etappe 13Los Angeles
Für einen Tag an der Küste kannst du Santa Monica und Venice Beach verbinden. Am Santa Monica Pier findest du Fahrgeschäfte und das kleine Aquarium; südlich davon führt der Strandweg nach Venice. Rund um den Venice Boardwalk ist es lebhaft und oft voll – für ruhigere Strandzeit solltest du einen anderen Abschnitt wählen.
Das Los Angeles County Museum of Art (LACMA) zeigt seine Sammlung seit 2026 auch in den neuen David Geffen Galleries. The Broad in Downtown konzentriert sich auf zeitgenössische Kunst. Beide Museen liegen weit auseinander; wähle eines aus und reserviere bei Bedarf ein Zeitfenster.
Am Nachmittag kannst du über den Rodeo Drive in Beverly Hills gehen oder im Griffith Park wandern. West Hollywood und Downtown liegen nicht nebeneinander. Suche das Restaurant deshalb in dem Stadtteil, in dem du den Tag beendest, statt im Berufsverkehr noch einmal quer durch Los Angeles zu fahren.
Tipps:
- Für Aussicht funktionieren heute eher Griffith Observatory, Runyon Canyon, Getty Center oder ein Rooftop in Downtown LA. Die frühere OUE Skyspace LA solltest du nicht mehr einplanen.
- Am Echo Park Lake kannst du spazieren gehen oder eines der Schwanenboote mieten. Prüfe die Betriebszeiten, wenn du erst am Abend dort bist.
Impressionen dieser Etappe



Weiter nachSan DiegoZiel ansehen Tag14Etappe 14San Diego
In Dana Point starten Walbeobachtungstouren, außerdem kannst du am Hafen entlanggehen. Eine Bootstour dauert mehrere Stunden und ersetzt dann das Nachmittagsprogramm in San Diego.
Im weitläufigen Balboa Park liegen der San Diego Zoo, mehrere Museen, Gärten und historische Gebäude. Der Zoo braucht fast einen ganzen Tag. Nach der Fahrt reicht die Zeit eher für einen Rundgang durch die zentralen Parkbereiche oder für ein einzelnes Museum.
Das Gaslamp Quarter ist am Abend von Restaurants, Bars und Clubs geprägt. Einige viktorianische Fassaden sind erhalten, insgesamt wirkt das Viertel heute jedoch eher wie ein Ausgehbezirk als wie ein historisches Freilichtmuseum.
Als Alternative zum Balboa Park kannst du zum breiten Coronado Beach fahren und das historische Hotel del Coronado von außen ansehen. Für Park, Gaslamp Quarter und Coronado an einem halben Tag bleibt jeweils nur sehr wenig Zeit.
Tipps:
- Eine Hafenrundfahrt zeigt die Skyline und die Anlagen der US-Marine vom Wasser aus.
- Das USS Midway Museum befindet sich auf einem ehemaligen Flugzeugträger. Plane dafür mehrere Stunden ein.
Rückreise oder zusätzlicher Vormittag in San Diego
Wenn dein Rückflug erst später startet, wähle für den Vormittag ein Ziel in Flughafennähe. **Seaport Village** liegt direkt am Wasser; der **Old Town San Diego State Historic Park** behandelt die frühe Stadtgeschichte. Beides zusammen wird vor einem frühen Flug unnötig hektisch.Mit mehr Zeit kannst du im Torrey Pines State Natural Reserve auf Wegen oberhalb der Küste wandern. An Wochenenden füllen sich die Parkplätze früh, und vom Reserve aus brauchst du länger zum Flughafen als aus Downtown.
Die La Jolla Cove ist eine kleine Bucht, an der häufig Seelöwen zu sehen sind. Halte den vorgeschriebenen Abstand und versperre den Tieren nicht den Weg. Zum Schnorcheln brauchst du geeignete Bedingungen und genügend Zeit; vor einem knappen Abflugtermin ist ein kurzer Spaziergang vernünftiger.
Anschließend gibst du den Mietwagen am San Diego International Airport zurück. Rechne neben Sicherheitskontrolle und Gepäckabgabe auch Zeit für Tanken, Rückgabe und den Weg vom Mietwagenzentrum zum Terminal ein.
Vor der Rückreise beachten:
- Lege das Vormittagsziel nach Abflugzeit und Verkehr fest, nicht nach einer möglichst langen Wunschliste.
- Plane genügend Zeit für die Rückgabe des Mietwagens und die Sicherheitskontrollen am Flughafen ein.
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Alle Etappen auf einen Blick
| Tag | Ziel | Kilometer | Reine Fahrzeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Ankunft in Seattle | 10 km | ca. 15 Min. |
| 2 | Olympic National Park | 160 km | ca. 2,5–3 Std. |
| 3 | Mount Rainier NP | 240 km | ca. 3,5–4 Std. |
| 4 | Portland | 230 km | ca. 3 Std. |
| 5 | Crater Lake NP | 400 km | ca. 5 Std. |
| 6 | Redwood National Park | 320 km | ca. 4,5 Std. |
| 7 | San Francisco | 500 km | ca. 6–7 Std. |
| 8 | San Francisco | – | Stadttag |
| 9 | Monterey / Big Sur | 150 km | ca. 2–3 Std. |
| 10 | San Luis Obispo | 230 km | ca. 4–5 Std. |
| 11 | Santa Barbara | 160 km | ca. 2–3 Std. |
| 12 | Los Angeles | 150 km | ca. 2–4 Std. |
| 13 | Los Angeles | – | Stadttag |
| 14 | San Diego | 200 km | ca. 2,5–4 Std. |
| Gesamt | ca. 2.750 km | ohne Stopps und Parkfahrten |
Allgemeine Hinweise zur Tour
Beste Reisezeit
- Frühling (März bis Mai): An der Küste ist es häufig mild, in den Kaskaden und am Crater Lake liegt aber noch Schnee. Viele Hochstraßen und Wanderwege sind geschlossen; Wildblumen blühen in höheren Lagen erst später.
- Sommer (Juni bis August): Dann sind die Chancen auf geöffnete Bergstraßen am größten. Trotzdem können am Mount Rainier und Crater Lake bis in den Frühsommer Schneereste liegen. San Francisco und die nordkalifornische Küste bleiben durch Nebel oft kühl, während es im Landesinneren heiß wird. Unterkünfte und Parkplätze sind stark nachgefragt.
- Herbst (September bis November): September und Anfang Oktober können gut funktionieren. Später nehmen Regen und Stürme im Norden zu, erste Schneefälle können Bergstraßen treffen und die Tage werden deutlich kürzer.
- Winter (Dezember bis Februar): Die nördlichen Küstenabschnitte sind häufig kühl und nass, Südkalifornien meist milder. Mount Rainier und Crater Lake lassen sich dann nur mit einem völlig anderen Winterprogramm besuchen; große Teile der hier beschriebenen Sommerroute sind nicht zugänglich.
Tipps für die Reiseplanung
- Fahrzeugwahl: Für die beschriebene Route reicht ein normaler Mietwagen. Wichtiger sind bequeme Sitze, ein nicht offen einsehbarer Kofferraum und genug Platz fürs Gepäck. Ein Geländewagen erlaubt dir weder gesperrte Straßen noch Fahrten abseits freigegebener Wege.
- Unterkünfte: Buche besonders im Sommer frühzeitig. In Big Sur, an den Nationalparks und in kleinen Küstenorten ist die Auswahl begrenzt; Campingplätze brauchen ebenfalls Reservierungen.
- Proviant und Ausrüstung: Packe ausreichend Snacks, Wasser und Notfallausrüstung ein. Denke auch an wetterfeste Kleidung und Wanderausrüstung für die Nationalparks.
- Sicherheit: Achte auf die Sicherheitshinweise in den Nationalparks und halte dich an die lokalen Vorschriften. Informiere dich über Wetterbedingungen und mögliche Straßensperrungen.
Fazit
Die komplette Westküstenroute verbindet sehr unterschiedliche Regionen: die feuchten Wälder Washingtons, die Vulkane der Kaskadenkette, Nordkaliforniens Redwoods, mehrere Großstädte und die Strände Südkaliforniens. Genau diese Länge ist ihre Stärke und ihre größte Schwierigkeit.
Mit zwei Wochen musst du mehrere Ziele streichen oder viele Orte auf kurze Stopps reduzieren. Für Nationalparks, Städte und Küste sind 18 bis 21 Tage deutlich realistischer. Plane außerdem Reserven für Wetter, Straßensperrungen und langsame Küstenabschnitte ein.

