Die 50 US-Bundesstaaten liegen in sechs Zeitzonen; einschließlich der US-Territorien sind es neun. Auf Roadtrips merkst Du einen Zonenwechsel schnell: Plötzlich ist die Ankunft eine Stunde früher, ein Restaurant schon geschlossen oder ein Flugticket in einer anderen Ortszeit angegeben. Besonders wichtig sind die Sommerzeit-Ausnahmen in Arizona und Hawaii.
Einführung
Die zusammenhängenden 48 US-Bundesstaaten verteilen sich auf vier Hauptzeitzonen:
- Eastern Time (ET)
- Central Time (CT)
- Mountain Time (MT)
- Pacific Time (PT)
Dazu kommen Alaska Time und Hawaii-Aleutian Time. Damit liegen die 50 Bundesstaaten in sechs Zeitzonen. Atlantic, Samoa und Chamorro Time in den US-Territorien erhöhen die gesetzlich festgelegte Gesamtzahl auf neun. Wichtig: In vielen Regionen gilt im Sommer Daylight Saving Time, also Sommerzeit. Dann verschiebt sich der UTC-Unterschied um eine Stunde.
In den USA beginnt die Sommerzeit derzeit am zweiten Sonntag im März und endet am ersten Sonntag im November. 2026 gilt sie vom 8. März bis 1. November. Die meisten Smartphones stellen automatisch um, aber bei Grenzübertritten, Reservierungen und Flügen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Ortszeit.

Die Zeitzonen
Eastern Time (ET)
Eastern Time gilt unter anderem in New York, Washington D.C., Boston, Philadelphia, Atlanta, Miami und großen Teilen Floridas. In der Standardzeit heißt sie EST und entspricht UTC-5. Während der Sommerzeit heißt sie EDT und entspricht UTC-4.
Für viele USA-Reisen ist Eastern Time der Startpunkt, weil viele internationale Flüge an der Ostküste ankommen.
Central Time (CT)
Central Time liegt eine Stunde hinter Eastern Time. Sie gilt unter anderem in Chicago, New Orleans, Memphis, Nashville, Dallas, Houston und großen Teilen des Mittleren Westens und Südens. In der Standardzeit ist es CST (UTC-6), im Sommer CDT (UTC-5).
Auf Roadtrips ist der Wechsel zwischen Eastern und Central besonders häufig, etwa zwischen Tennessee, Kentucky, Indiana, Florida Panhandle oder Teilen von Michigan.
Mountain Time (MT)
Mountain Time gilt in vielen Rocky-Mountain-Staaten, darunter Colorado, Utah, New Mexico, Wyoming und Montana. In der Standardzeit ist es MST (UTC-7), im Sommer MDT (UTC-6).
Hier wird es für Reisende manchmal verwirrend, weil Arizona eine Sonderrolle hat: Der größte Teil Arizonas stellt nicht auf Sommerzeit um, die Navajo Nation dagegen schon. Wer im Südwesten zwischen Utah, Arizona, Page, Monument Valley und Grand Canyon unterwegs ist, sollte Termine deshalb besonders genau prüfen.
Pacific Time (PT)
Pacific Time gilt in Kalifornien, Washington, dem größten Teil von Oregon und Nevada. In der Standardzeit ist es PST (UTC-8), im Sommer PDT (UTC-7).
Zwischen New York und Los Angeles liegen normalerweise drei Stunden Unterschied. Wenn es in New York 12:00 Uhr mittags ist, ist es in Los Angeles 9:00 Uhr morgens.
Weitere Zonen
Für viele Reisen weniger relevant, aber offiziell wichtig:
- Alaska Time: in großen Teilen Alaskas, Standardzeit UTC-9, Sommerzeit UTC-8.
- Hawaii-Aleutian Time: Hawaii liegt bei UTC-10 und nutzt keine Sommerzeit.
- Atlantic Time: unter anderem in Puerto Rico und den US Virgin Islands, meist ohne Sommerzeit.
- Samoa, Chamorro und weitere Zonen: relevant für US-Territorien im Pazifik.
Praktische Tipps
- Flug- und Bahntickets zeigen normalerweise immer die jeweilige Ortszeit.
- Restaurantreservierungen, Tourzeiten und Check-in-Zeiten beziehen sich ebenfalls auf die lokale Zeit am Zielort.
- Prüfe bei Roadtrips durch Arizona, Utah, Nevada, Colorado und New Mexico die Zeitzone aktiv.
- Kalender-Apps können bei schlechtem Empfang oder falsch gesetztem Standort irritieren. Bei wichtigen Terminen lieber manuell kontrollieren.
Häufige Fragen
Was ist die Daylight Saving Time?
Die Daylight Saving Time, also Sommerzeit, beginnt in den USA am zweiten Sonntag im März und endet am ersten Sonntag im November. Während dieser Zeit wird die Uhr in den meisten Teilen des Landes eine Stunde vorgestellt.
Welche Gebiete befolgen nicht die Daylight Saving Time?
Einige Gebiete in den USA befolgen die Daylight Saving Time nicht. Dazu gehören Arizona (außer der Navajo Nation), Hawaii, American Samoa, Guam, Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln.
Wie viel Zeitunterschied gibt es zwischen der Ost- und Westküste der USA?
Pacific Time an der Westküste liegt drei Stunden hinter Eastern Time an der Ostküste. Wenn es in New York 12:00 Uhr mittags ist, ist es in Los Angeles 9:00 Uhr morgens.
Wie kann ich herausfinden, in welcher Zeitzone ich mich befinde?
Die meisten Smartphones und Computer passen die Uhrzeit automatisch an Deine aktuelle Zeitzone an. Kontrolliere bei Flügen, Touren und Reservierungen trotzdem die Ortszeit, besonders rund um Arizona und die Navajo Nation.
Wie viele Zeitzonen hat die USA?
Die 50 US-Bundesstaaten liegen in sechs Zeitzonen: Eastern, Central, Mountain, Pacific, Alaska und Hawaii-Aleutian Time. Einschließlich der US-Territorien sind es neun gesetzlich festgelegte Zeitzonen.