

Der Hoover Dam ist einer der einfachsten und lohnendsten Ausflüge ab Las Vegas. Du kannst die Staumauer kostenlos betreten, den Blick von der Mike O'Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge mitnehmen oder eine kostenpflichtige Tour in Visitor Center und Powerplant buchen.
Wichtig für die Planung: Der America-the-Beautiful-Pass gilt hier nicht für Visitor Center oder Touren, am Nevada Security Checkpoint werden Fahrzeuge kontrolliert und Parken direkt am Visitor Center kostet. Wenn du nur schauen und fotografieren möchtest, brauchst du nicht zwingend eine Tour.
Der Hoover Dam liegt etwa 45 Minuten südöstlich von Las Vegas an der Grenze zwischen Nevada und Arizona. Er staut den Colorado River zum Lake Mead auf und gehört zu den bekanntesten Ingenieurbauwerken der USA.
Für Reisende ist der Hoover Dam vor allem deshalb praktisch, weil er ohne großen Umweg in viele Südwest-Routen passt: als halber Tagesausflug ab Las Vegas, als Stopp Richtung Kingman/Route 66 oder zusammen mit Lake Mead und Boulder City.
Du musst nicht zwingend eine Tour buchen. Schon die Staumauer, der Blick in den Black Canyon, die Memorial Bridge und die Aussicht auf Lake Mead lohnen sich. Eine Tour lohnt sich vor allem, wenn dich Technik, Geschichte und das Innere des Damms interessieren.

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Der Hoover Dam ist täglich von 5:00 bis 21:00 Uhr öffentlich zugänglich. Das Visitor Center und die Touren sind normalerweise von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet; Türen schließen früher und die letzte Tour startet am späten Nachmittag. Thanksgiving und Weihnachten sind ausgenommen.
Aktuelle Tourpreise:
Der wichtige Punkt: Der America-the-Beautiful-Pass gilt hier nicht. Er wird für Visitor Center und Touren nicht akzeptiert.
Wenn du nur wenig Zeit hast, reichen Staumauer, Memorial Bridge und ein Blick ins Visitor-Center-Gebäude von außen. Wenn du eine Tour machen willst, ist die Power Plant Tour der unkompliziertere Einstieg. Die Dam Tour ist umfangreicher, kann aber ausverkaufen und ist nur vor Ort buchbar.
Aus Erfahrungsberichten und den offiziellen Hinweisen ergibt sich ein einfacher Tipp: Wenn dir die Dam Tour wichtig ist, komme morgens. Für Power Plant Tours nennt der Betreiber die Zeitfenster 9:00 bis 11:00 Uhr und 14:30 bis 15:45 Uhr als weniger voll.

Wenn du zum ersten Mal am Hoover Dam bist, funktioniert diese Reihenfolge am besten:
So vermeidest du den häufigsten Fehler: direkt zur Staumauer zu fahren und später festzustellen, dass der beste Fotoblick eigentlich von der Brücke kommt.
Direkt auf der Nevada-Seite befindet sich die Parkgarage nahe dem Visitor Center. Sie kostet aktuell $10 pro Fahrzeug und ist die bequemste Lösung.
Wenn du sparen möchtest und gut zu Fuß bist, kannst du nach der Staumauer auf der Arizona-Seite weiterfahren. Dort gibt es ausgewiesene Parkplätze, darunter kostenlose Lots weiter oben. Der Nachteil: Du läufst länger zurück und im Sommer kann genau dieser Rückweg unangenehm heiß sein.
Oversized Vehicles, RVs und Fahrzeuge mit Anhänger müssen auf der Arizona-Seite parken. Manche Lots kosten ebenfalls $10, andere sind kostenlos.
Wenn du nur Fotos machen willst, kombiniere zuerst den Memorial-Bridge-Parkplatz mit dem Blick auf den Damm und fahre danach erst zum Dam-Gelände. So hast du den besten Gesamtblick schon sicher, auch wenn es später voller wird.

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Der beste Blick auf den Hoover Dam kommt nicht von der Staumauer selbst, sondern von der Mike O'Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridge. Der Parkplatz liegt auf der Nevada-Seite vor dem Security Checkpoint. Von dort führen Rampen und Treppen zum Fußweg auf der Brücke.
Von oben siehst du die Staumauer, den Colorado River und den Black Canyon aus der klassischen Perspektive. Beim Überfahren der Brücke mit dem Auto siehst du den Damm dagegen nicht, weil hohe Betonwände die Sicht versperren.
Der Weg ist kurz, aber exponiert. Bei Wind, Sommerhitze oder Höhenangst solltest du dir Zeit lassen.

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Alle Fahrzeuge passieren auf der Nevada-Seite einen Security Checkpoint. Die Kontrolle kann Kofferraum, Motorhaube und Staufächer umfassen. Wer die Kontrolle ablehnt, darf nicht weiterfahren.
Wichtig vor Ort:
Der Hoover Dam ist unkompliziert, aber ein paar Dinge sorgen regelmäßig für Überraschungen:
Boulder City ist der beste Ort für eine Pause vor oder nach dem Hoover Dam. Hier findest du Cafés, Restaurants, Tankstellen und etwas mehr Ruhe als direkt am Damm. Wenn du keine Tour machst, kannst du Hoover Dam und Boulder City problemlos in einem halben Tag verbinden.
Lake Mead liegt direkt hinter dem Damm. Für einen kurzen Eindruck kannst du den See von Aussichtspunkten nahe Hoover Dam sehen. Wenn du mehr willst, plane Boulder Beach, Historic Railroad Trail, Lakeshore Road oder Northshore Road als eigenen Baustein.
Lake Mead bei Las Vegas planen: Eintritt, Cashless Payment, America-the-Beautiful, Boulder Beach, Historic Railroad Trail, Northshore Road, Sicherheit und Tipps.
Der Historic Railroad Trail ist einer der besten Wege, wenn du Hoover Dam und Lake Mead aktiv verbinden möchtest. Der Weg folgt alten Bahntrassen und führt durch Tunnel mit Blick auf Lake Mead. Im Sommer solltest du früh starten.
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Für den Hoover Dam selbst musst du normalerweise nicht extra übernachten. Ab Las Vegas ist der Ausflug kurz genug, und viele Besucher kombinieren ihn einfach mit Lake Mead oder Boulder City. Sinnvoll wird eine Nacht in der Nähe aber, wenn du früh zur Dam Tour möchtest, Lake Mead intensiver einbauen willst oder auf dem Weg Richtung Kingman, Route 66 oder Arizona nicht zurück nach Las Vegas fahren möchtest.
Die beste Basis ist meistens Boulder City. Der Ort ist ruhiger als Las Vegas, liegt näher am Hoover Dam und hat genug Restaurants, Cafés und Motels für eine Nacht.
Ich würde nicht nur wegen des Hoover Dam ein teures Hotel buchen. Mehr Geld lohnt sich hier vor allem, wenn du bewusst in Boulder City bleiben möchtest oder am nächsten Morgen sehr früh Richtung Lake Mead, Route 66 oder Arizona startest.
Hoover Dam lohnt sich auch ohne Tour. Für viele Besucher ist die beste Kombination: Memorial Bridge für den Gesamtblick, kurzer Spaziergang über die Staumauer, optional Visitor Center oder Power Plant Tour und danach Boulder City oder Lake Mead.
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