Diese Route verbindet die großen Südwest-Klassiker in einer sinnvollen Reihenfolge: Sedona, Grand Canyon, Page, Monument Valley, Moab, Arches, Canyonlands, Capitol Reef, Bryce Canyon, Zion und Las Vegas.
Die Route ist ideal, wenn du zum ersten Mal Arizona und Utah planst und nicht nur einzelne Parks abhaken möchtest. Wichtig sind realistische Etappen, frühe Starts, genug Wasser, Reservierungen an den richtigen Stellen und ein klarer Blick auf die neuen Nationalpark-Gebühren für internationale Besucher.
Besonders gut wird der Roadtrip, wenn du ihn nicht als reine Nationalpark-Liste planst. Antelope Canyon, Monument Valley, Horseshoe Bend, State Parks und Navajo-Gebiete haben eigene Regeln, Gebühren und Zeitfenster. Genau diese Details entscheiden im Südwesten oft darüber, ob ein Tag entspannt oder hektisch wird.
Du kannst diese Runde in Phoenix oder Las Vegas starten. Phoenix passt gut, wenn du Sedona am Anfang entspannt einbauen möchtest. Las Vegas ist oft günstiger für Mietwagen und Flüge und funktioniert besser, wenn du Zion, Bryce und Moab zuerst ansteuern willst.
Für Erstbesucher ist die Richtung Phoenix - Sedona - Grand Canyon - Page - Monument Valley - Moab - Capitol Reef - Bryce - Zion - Las Vegas sehr logisch: Die Route steigert sich gut, vermeidet unnötige Schleifen und endet mit einer einfachen Rückgabe in Las Vegas.
Wichtig für 2026: Der America-the-Beautiful-Pass kostet für Non-US-Residents $250. Auf dieser Route können zusätzlich Nonresident-Gebühren an Grand Canyon, Bryce Canyon und Zion relevant werden, sofern du keinen passenden Jahrespass nutzt. State Parks, Navajo Tribal Parks, Antelope Canyon und Horseshoe Bend laufen separat.
Der wichtigste Planungsgedanke: Nationalparks sind nur ein Teil der Kosten und Regeln. Antelope Canyon ist tourpflichtig, Monument Valley folgt Navajo-Tribal-Park-Regeln, Horseshoe Bend hat eine eigene Parkgebühr, und State Parks wie Valley of Fire, Dead Horse Point oder Goblin Valley werden nicht über den Nationalpark-Pass abgedeckt.
Phoenix ist eine riesige Wüstenmetropole und ein guter Startpunkt für Arizona-Roadtrips. Entscheidend sind Reisezeit, Lage der Unterkunft und realistische Planung bei Hitze.
Las Vegas ist Showstadt, Hotelwelt und Roadtrip-Basis in der Wüste. Wer Resort Fees, Wege, Hitze und Ausflüge realistisch plant, spart viel Stress.
| Tag | Ziel | Kilometer |
|---|---|---|
| 1 | Ankunft in Phoenix, AZ | 10 km |
| 2 | Sedona, AZ | 190 km |
| 3 | Grand Canyon South Rim, AZ | 115 km |
| 4 | Page, AZ | 195 km |
| 5 | Monument Valley, AZ/UT | 200 km |
| 6 | Moab, UT | 230 km |
| 7 | Arches National Park | 10 km |
| 8 | Canyonlands / Dead Horse Point | 50 km |
| 9 | Capitol Reef / Torrey | 160 km |
| 10 | Bryce Canyon | 180 km |
| 11 | Zion National Park | 140 km |
| 12 | Las Vegas, NV | 240 km |
| Gesamt | ca. 1.720 km |
Nach dem Flug reicht meistens ein ruhiger Start: Mietwagen übernehmen, Wasser und Snacks kaufen, Offlinekarten laden und nicht zu viel in den Abend packen. Phoenix ist groß, heiß und nach einem Langstreckenflug selten der Ort, an dem du noch eine lange Stadtrunde brauchst.
Wenn du Zeit hast, passen Desert Botanical Garden, Old Town Scottsdale oder ein kurzer Aussichtspunkt wie Dobbins Lookout. Für die Route wichtiger ist aber, dass du am nächsten Morgen früh Richtung Sedona loskommst.
Auf dem Weg nach Sedona lohnt sich Montezuma Castle National Monument als kurzer, gut planbarer Stopp. Sedona selbst ist landschaftlich stark, aber oft voll. Plane deshalb nicht nur nach Wunschliste, sondern nach Parkplatzlogik.
Gute erste Ziele sind Chapel of the Holy Cross, Bell Rock, Cathedral Rock Viewpoints oder ein später Spaziergang am Airport Mesa. Für richtige Wanderungen brauchst du frühe Starts und genug Wasser.
Montezuma Castle National Monument ist ein historisches Schutzgebiet im Verde Valley in Arizona. Es bewahrt eine der besterhaltenen prähistorischen Klippenwohnungen Nordamerikas.
Sedona ist eine der schönsten Landschaften Arizonas, aber Parkdruck und Trailheads brauchen Planung. Shuttle, frühe Starts und gute Unterkunftslage helfen enorm.
Von Sedona zum Grand Canyon kannst du über Flagstaff fahren. Slide Rock State Park ist schön, aber im Sommer schnell voll und kostet Zeit. Wenn du zum ersten Mal am South Rim bist, sollte der Grand Canyon selbst Vorrang haben.
Am South Rim reichen für den ersten Tag Mather Point, Yavapai, Rim Trail und je nach Zeit Desert View Drive. Für Wanderungen unter den Rand gilt: Plane den Rückweg konservativ. Der Canyon ist kein Ort für spontane „nur noch ein Stück“-Entscheidungen.
Im Sommer 2026 sind am South Rim mehrere kostenlose Shuttle-Routen unterwegs. Besonders wichtig: Hermit Road ist vom 1. März bis 30. November für private Fahrzeuge geschlossen; du erreichst die Aussichtspunkte dann per Shuttle, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Wenn du am South Rim übernachtest, wird Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang deutlich einfacher.
Slide Rock State Park bei Sedona: natürliche Wasserrutsche im Oak Creek Canyon, aktuelle Eintrittslogik, Parken, Wasserqualität, Trails und praktische Tipps.
Flagstaff ist eine praktische Hochland-Basis in Nordarizona: Grand Canyon, Route 66, Lowell Observatory, National Monuments und Wälder liegen nah.
Der Grand Canyon National Park in Arizona: Tipps zu South Rim, North Rim, Eintritt, Shuttlebus, Grand Canyon West, Wanderungen, North-Rim-Status 2026 und Reiseplanung.
Die Fahrt nach Page führt idealerweise über den Desert View Drive. Der Desert View Watchtower ist ein guter letzter Grand-Canyon-Stopp, bevor die Landschaft offener wird.
Page ist vor allem Basis für Antelope Canyon, Horseshoe Bend, Lake Powell und Glen Canyon Dam. Antelope Canyon geht nur mit geführter Tour; zusätzlich zu den Tourkosten fällt eine Navajo-Parkgebühr an. Die schönsten Zeiten sind schnell ausgebucht und schlechtes Wetter kann Touren kurzfristig stoppen.
Horseshoe Bend ist einfach zu erreichen, kostet aber Parkgebühr und ist bei Mittagssonne oft unangenehm grell und heiß. Sonnenaufgang oder später Nachmittag sind angenehmer, auch wenn du dann immer noch mit vielen Besuchern rechnen musst.
Horseshoe Bend planen: Parkplatz, kurzer Trail, beste Fotozeit, Sicherheit am Rim und Kombination mit Page, Antelope Canyon und Lake Powell.
Page ist die Basis für Antelope Canyon, Horseshoe Bend und Lake Powell. Touren, Parkgebühren, Hitze und Glen-Canyon-Bedingungen sollten vorab geprüft werden.
Antelope Canyon planen: Touren, Upper und Lower Canyon, beste Zeit, Anbieter, Fototipps und Kombination mit Page und Horseshoe Bend.
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Monument Valley liegt auf Navajo-Land und funktioniert anders als ein Nationalpark. Der America-the-Beautiful-Pass gilt nicht. Nach aktueller Navajo-Parks-Angabe kostet der Eintritt 10 USD pro Person; für den Scenic Drive kommt eine Fahrzeuggebühr hinzu. Die Zeiten unterscheiden sich nach Saison, im Sommer ist der Scenic Drive länger geöffnet als im Winter, aber die letzte Einfahrt liegt deutlich vor Schließung.
Der 17-mile Loop Drive ist unbefestigt, sandig und nach Regen oder während der Monsunzeit ruppig. Motorräder und RVs sind auf dem Loop Drive nicht erlaubt. Wenn du ein normales Mietauto hast, fahre defensiv oder nimm eine geführte Tour.
Unterwegs kann Navajo National Monument ein sinnvoller Stopp sein. Für den Abend lohnt sich eine Unterkunft mit Blick auf die Buttes, wenn das Budget es zulässt. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind hier der eigentliche Grund für die Übernachtung.
Monument Valley ist eine der ikonischsten Landschaften im Südwesten. Der Besuch braucht etwas Planung, weil Scenic Drive, Eintritt und Regeln von Navajo Nation Parks verwaltet werden.
Zwischen Monument Valley und Moab kannst du Mexican Hat, Goosenecks State Park und je nach Fahrzeug den Moki Dugway einbauen. Der Moki Dugway ist unbefestigt und nicht für jedes Wetter oder jeden Mietwagen sinnvoll.
Moab ist eine der wichtigsten Basen der gesamten Route. Unterkunft, Camping und Touren solltest du in der Hauptsaison früh buchen. Wenn du spät ankommst, reicht ein kurzer Spaziergang in Downtown Moab und ein Plan für den nächsten Morgen.
Goosenecks State Park in Utah: Aussicht auf die San-Juan-River-Schleifen, aktuelle Gebühren, Camping, Anfahrt, Sicherheit und Tipps für Monument Valley und Valley of the Gods.
Moab ist die wichtigste Outdoor-Basis im Südosten Utahs. Arches, Canyonlands, Dead Horse Point, Colorado River und Offroad-Routen brauchen gute Planung.
Arches ist nah an Moab, aber nicht automatisch entspannt. Parkplätze an Delicate Arch, Devils Garden und Windows Section sind die Engstellen. 2026 gibt es nach aktuellem Stand keine allgemeine Timed-Entry-Pflicht; der Park kann Fahrzeuge aber bei Überfüllung am Eingang umleiten. Frühes oder spätes Ankommen bleibt deshalb der beste Trick.
Für einen ersten Besuch sind Park Avenue, Balanced Rock, Windows Section und Delicate Arch die stärkste Kombination. Devils Garden lohnt sich, wenn du wirklich wandern möchtest.
Nimm Wasser ernst: Der Park empfiehlt mindestens 1 Gallone / 4 Liter pro Person und Tag. Schatten ist selten, und auch kurze Trails fühlen sich bei Hitze schnell länger an.
Plane deinen Besuch im Arches National Park mit Infos zu Eintritt, Delicate Arch, Devils Garden, Windows Section, Fiery Furnace, Moab, Camping und Hitze.
Für eine klassische Route ab Moab ist Island in the Sky der logischste Canyonlands-Bezirk. Mesa Arch, Green River Overlook und Grand View Point lassen sich gut mit Dead Horse Point State Park kombinieren.
The Needles ist großartig, aber deutlich weiter weg und eher ein eigener Tag. The Maze gehört nicht in eine normale Erstbesucher-Route.
Dead Horse Point State Park bei Moab: Aussicht auf den Colorado River, aktuelle Eintrittspreise, Camping, Trails, beste Tageszeit und Tipps für die Kombination mit Canyonlands.
Plane deinen Besuch im Canyonlands National Park mit Infos zu Island in the Sky, The Needles, The Maze, Horseshoe Canyon, Moab, Camping, Permits und Wetter.
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Die Fahrt von Moab nach Capitol Reef lässt sich mit Goblin Valley verbinden. Wenn du Goblin Valley einbaust, starte früh, sonst wird Capitol Reef schnell zum kurzen Abendstopp.
In Capitol Reef sind Fruita, Scenic Drive, Grand Wash und Capitol Gorge die wichtigsten Ziele. Übernachten in Torrey ist praktisch, weil du nah am Park bist und trotzdem Restaurants und Motels hast.
Goblin Valley State Park in Utah: aktuelle Eintrittspreise, Highlights, Camping, Goblin's Lair, Little Wild Horse Canyon, beste Reisezeit und praktische Tipps.
Plane deinen Besuch im Capitol Reef National Park mit Infos zu Fruita, Scenic Drive, Highway 24, Petroglyphen, Wanderungen, Torrey, Camping und Backcountry.
Zwischen Capitol Reef und Bryce Canyon liegt mit dem Scenic Byway 12 einer der besten Straßenabschnitte im Südwesten. Plane Zeit ein: Escalante, Boulder Mountain und kleine Aussichtspunkte sind mehr als nur Durchfahrt.
Am Bryce Canyon sind Sunrise Point, Sunset Point, Navajo Loop und Queen's Garden die Klassiker. Der Park liegt hoch, deshalb können Temperatur und Wetter deutlich anders sein als in Moab oder Page.
Grand Staircase-Escalante National Monument planen: Slot Canyons, Hole-in-the-Rock Road, Coyote Gulch, Dirt Roads, Wetter, Permits und sichere Route.
Plane deinen Besuch im Bryce Canyon National Park mit Tipps zu Shuttle, Eintritt, Sunrise Point, Sunset Point, Navajo Loop, Queen's Garden und Southern Scenic Drive.
Auf dem Weg nach Zion lohnt sich Red Canyon als kurzer Stopp. In Zion selbst entscheidet die Logistik über den Tag: Shuttle im Hauptcanyon, Parken in Springdale oder am Visitor Center, Angels-Landing-Permit, Wettercheck für The Narrows.
Für Angels Landing brauchst du ein Permit, sobald du ab Scout Lookout auf den Kettenabschnitt weitergehst. Scout Lookout selbst ist ohne Permit möglich und für viele Reisende die bessere Alternative. Für den Shuttle brauchst du keine Reservierung, aber in der Saison musst du mit Warteschlangen rechnen. Für Zion lohnt sich fast immer ein Zusatztag.
Plane deinen Besuch im Zion National Park mit kompakten Infos zu Shuttle, Angels Landing, The Narrows, Kolob Canyons, Eintritt, Camping und aktuellen Sperrungen.
Von Zion nach Las Vegas kannst du Valley of Fire oder Red Rock Canyon ergänzen, wenn du noch Energie hast. Nach elf intensiven Tagen ist aber auch ein direkter, entspannter Abschluss sinnvoll.
Hoover Dam passt besser als separater Halbtagesausflug ab Las Vegas oder auf einer Route über Kingman/Boulder City. Wenn du ihn einbaust, plane Parken und Sicherheitskontrollen mit ein.
Valley of Fire bei Las Vegas: Gebühren, Sommer-Trailsperren, Fire Wave, White Domes, Camping, Visitor Center, Lake-Mead-Runde und Zion-Route.
Las Vegas ist Showstadt, Hotelwelt und Roadtrip-Basis in der Wüste. Wer Resort Fees, Wege, Hitze und Ausflüge realistisch plant, spart viel Stress.
Hoover Dam bei Las Vegas aktuell planen: Öffnungszeiten, Touren, Parken, Security, Memorial Bridge, kostenlose Aussichtspunkte und Tipps für deinen Besuch.
Wenn dein Rückflug früh geht, bleib die letzte Nacht in Las Vegas. Nach dieser Route ist ein Puffer kein Luxus: Du vermeidest Stress bei Mietwagenrückgabe, Gepäck, Stadtverkehr und möglichen Verzögerungen.
Die beste Reisezeit ist meist April bis Mai oder September bis Oktober. Im Sommer sind Page, Moab, Valley of Fire und Zion sehr heiß; im Winter können Bryce Canyon und Grand Canyon Schnee oder Eis haben.
Für die Hauptroute reicht ein normaler Mietwagen. Hohe Bodenfreiheit brauchst du nur, wenn du bewusst unbefestigte Strecken wie Moki Dugway, bestimmte Backroads oder Offroad-Touren einplanst. Lies dann unbedingt die Mietwagenbedingungen.
Reservierungen sind der größte Unterschied zu älteren Roadtrip-Plänen: Angels Landing braucht ein Permit, Antelope Canyon eine Tour, Monument Valley folgt Navajo-Regeln, und beliebte Unterkünfte in Moab, Zion, Grand Canyon und Monument Valley sind schnell teuer oder ausgebucht.
Rechne bei dieser Route außerdem mit mehreren getrennten Zahlungssystemen: Nationalparks, State Parks, Navajo Tribal Parks, Stadtparkplätze, private Touranbieter und Hotels mit teils sehr unterschiedlichen Stornoregeln. Eine einfache Tabelle vor der Buchung spart später Ärger.
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Dieser Südwest-Roadtrip funktioniert am besten, wenn du ihn nicht als Liste von Sehenswürdigkeiten verstehst, sondern als Abfolge sinnvoller Entscheidungen. Wo brauchst du einen frühen Start? Wo lohnt ein Zusatztag? Wo ist ein Stopp nur schön auf der Karte, aber zu viel für den Tag?
Mit 12 Tagen bekommst du die große Runde hin. Mit 14 Tagen wird sie deutlich besser. Wenn du gerne wanderst, investiere die Zusatztage in Moab und Zion.
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Diese Anschlussrouten verbinden den Start- und Endpunkt dieses Streckenabschnittes mit einem weiteren. Hier kannst du deine Reise fortsetzen. Denke daran, dass du jede Route in beide Richtungen fahren kannst, unabhängig wie sie hier aufgelistet werden.